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Guter Auftakt von Kämna bei Tirreno-Adriatico

Im Vorjahr legte Lennard Kämna beim Auftaktzeitfahren von Tirreno-Adriatico den Grundstein zu seinem vierten Gesamtrang. An diese Leistung kam der Bremer nicht ganz heran.

  • Fuhr beim Auftaktzeitfahren von Tirreno-Adriatico auf Platz 14: Lennard Kämna.Foto: Clara Margais/dpa/Archivbild

    Fuhr beim Auftaktzeitfahren von Tirreno-Adriatico auf Platz 14: Lennard Kämna.Foto: Clara Margais/dpa/Archivbild

Lido di Camaiore - Lennard Kämna hat zum Auftakt der traditionellen Rad-Fernfahrt Tirreno-Adriatico trotz guter Leistung nicht an sein starkes Ergebnis aus dem Vorjahr anknüpfen können. Der Bremer vom Team Bora-hansgrohe fuhr beim zehn Kilometer langen Einzelzeitfahren in Lido di Camaiore auf Platz 14.

Dabei war der 27-Jährige 26 Sekunden langsamer als Sieger Juan Ayuso aus Spanien, der Top-Favorit Filippo Ganna überraschend um eine Sekunde distanzierte. Vor einem Jahr war Kämna in einem ähnlichen langen Kampf gegen die Uhr an gleicher Stelle Zweiter hinter Sieger Ganna geworden und am Ende der Rundfahrt Vierter.

"Es war ein kurzes, aber hartes TT. Ich habe mein Bestes gegeben. Wir sind mit drei Kapitänen hier und werden versuchen, am Ende auf dem Podium zu stehen", sagte Kämna. Neben dem Deutschen, der in diesem Jahr beim Giro d'Italia auf Gesamtwertung fahren will, sind der Kolumbianer Dani Martinez und der Australier Jai Hindley bei Bora in der Leader-Rolle.

Vingegaard großer Favorit auf den Gesamtsieg

In Sachen Gesamtwertung ist für Kämna viel möglich. Er war lediglich vier Sekunden langsamer als Jonas Vingegaard. Der dänische Tour-de-France-Sieger ist der große Favorit des Rennens zwischen den Meeren, wobei der Rückstand auf Ayuso auch für ihn eine Herausforderung sein dürfte. Im Vorjahr gewann Kämnas heutiger Teamkollege Primoz Roglic, der in diesem Jahr beim parallel stattfindenden Paris-Nizza startet.

Am Dienstag ist ein Tag für die Sprinter. Auf den 199 Kilometern von Camaiore nach Follonica ist lediglich eine Bergwertung zu bewältigen. Die letzten 60 Kilometer sind fast völlig flach. Das Rennen endet am Sonntag in San Benedetto del Tronto.

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