„Wir haben es nicht mehr selbst in der Hand“

BSG Vaihingen/Sachsenheim verliert Kellerduell in Derendingen 58:70

Erstellt: 26. März 2019

Vaihingen/Sachsenheim (rkü). Die BSG Vaihingen/Sachsenheim hat das Kellerduell der Basketball-Oberliga Württemberg verloren. Nach dem 58:70 gegen den TV Derendingen, der auch schon das Hinspiel gewonnen hatte, ist die BSG Viertletzter. „Wir haben es jetzt nicht mehr selbst in der Hand und müssen auf Schützenhilfe hoffen“, sagt Spielertrainer Themis Koupidis. „Im Moment wissen wir aber noch nicht endgültig, wie viele Mannschaften direkt absteigen und wie viele in die Relegation kommen.“

Zwei Spieltage vor Saisonende haben die Basketballer aus Vaihingen und Sachsenheim zwar Abstand auf die letzten drei Tabellenplätze. Doch das Restprogramm – die BSG spielt noch gegen den Dritten und den Sechsten – hat es in sich und die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt hat jeweils schon mehr Punkte auf dem Konto als der Aufsteiger. Darum müssen Koupidis und seine Mitspieler jetzt warten, wann sich die Zahl der Absteiger klärt.

Bei ihrem Rückspiel in Derendingen hat die BSG die Partie zunächst ausgeglichen gestaltet. Doch nach 18:18 Punkten im ersten Viertel ging das zweite klar mit 21:10 an die Gastgeber. „21 Punkte sind in Ordnung, aber zehn gehen gar nicht“, analysiert der BSG-Trainer. „Da muss ich die Jungs in die Pflicht nehmen. Wir hatten zehn Freiwürfe, aber davon sind sechs daneben gegangen. Hätten wir nicht nur die vier reingemacht, wäre der Abstand nicht so groß geworden.“ Denn es waren nicht die großen Läufe, durch die Derendingen sich absetzte. „Das war Punkt für Punkt, Minute für Minute“, beschreibt Koupidis den Spielverlauf.. Zwar ist sein Team zwischenzeitlich auf 26:27 rangekommen, doch dann ließ Derendingen einen Dreier, einen Freiwurf und einen Zweier folgen – die Aufholjagd war gestoppt. „Die Gastgeber haben richtig gut getroffen“, lobt der Gästetrainer. „Egal, ob es die gewohnte Halle war, die gute Anfeuerung durch das Publikum oder ob sie einfach nur einen guten Tag hatten.“ Das gute Bild wurde dadurch untermauert, dass Derendingen sich viele zweite Chancen erarbeitete, indem oft der Offensivrebound „runtergepflückt“ wurde, wie Koupidis es beschreibt.

Mit einem Zehn-Punkte-Rückstand (47:57) in den Schlussabschnitt gegangen, verkürzte die BSG in der 34. Minute letztmalig auf acht Punkte. „Dann hatte Derendingen drei Dreier in Folge und war auf 17 Punkte weg“, ärgert sich Koupidis. „Wir haben die Mannschaft in den letzten drei Minuten zwar nicht mehr punkten lassen, sind aber nur noch auf 58:70 rangekommen. Dabei hatten wir uns viel mehr vorgenommen.“ Doch nach schwach besuchtem Mittwochstraining waren krankheitsbedingt am Freitag noch weniger Akteure in der Halle. „Von den sieben, die am Samstag gespielt haben, waren drei angeschlagen und zwei hatten ganz aufs Training verzichten müssen“, sagt Koupidis.

BSG Vaihingen/Sachsenheim: Matthias Müller (21), Lennard Schurr (15), Christian Pichl (7), Thomas Gabriel (5), Themis Koupidis (5), Lucas Schneider (5), Nikolaos Koupidis.

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