BSG schafft Klassenerhalt im Fernduell mit Ulm II

Basketballer aus Vaihingen und Sachsenheim jubeln am Samstag verhalten, bis am Sonntag das Ergebnis der Konkurrenz feststeht

Von Ralph Küppers Erstellt: 9. April 2019
BSG schafft Klassenerhalt im Fernduell mit Ulm II Christian Pichl inmitten einer Remsecker Übermacht – am Ende gewinnt die BSG. Foto: Küppers

Vaihingen/Sachsenheim. Die BSG Vaihingen/Sachsenheim hat den Klassenerhalt in der Baskteball-Oberliga Württemberg sportlich geschafft. Nach ihrem 92:79-Sieg gegen die BG Remseck am Samstagabend mussten die Basketballer aber noch fast einen Tag lang zittern. Am Sonntag schließlich stand fest, dass Konkurrent BBC Ulm II sein Spiel bei der SV Böblingen verloren hat und damit in der Tabelle hinter die BSG Vaihingen/Sachsenheim abrutscht. Damit ist die BSG sicher gerettet, während die Ulmer abwarten müssen, wie viele Mannschaften tatsächlich absteigen.

„Für uns war die Ausgangslage klar – wir brauchen den Sieg“, berichtet BSG-Spielertrainer Themis Koupidis. „Das hat vielleicht bei ein paar Spielern für Nervosität gesorgt. Im Hinterkopf hat man so etwas immer.“ Die Basketballer aus Vaihingen und Sachsenheim wollten die Chance nutzen, vor heimischem Publikum die bestmögliche Ausgangslage zu schaffen. Sie legten gut los, brachten sich dann aber immer wieder selbst in Bedrängnis. „Wir waren immer wieder auf fünf, sechs Punkte weg“, sagt Themis Koupidis. „Aber dann haben wir auch wieder hinten geschlafen und vorne die Bälle verloren.“ So gelang es den Gastgebern nie, sich vorentscheidend abzusetzen. „Bei einem Heimspiel kann es einfach nicht sein, dass die anderen zur Halbzeitpause noch dran sind“, ärgert sich der Übungsleiter über den Zwischenstand von 44:44 Punkten. Dabei freut er sich aber über die Leistung von Nikolaos Koupidis: „Er hat dieses Mal losgelegt wie die Feuerwehr. Das Selbstvertrauen ist da, nur will er manchmal mit dem Kopf durch die Wand. Heute war es aber fast perfekt.“ Der Topscorer der BSG kam in der Endabrechnung auf 21 Punkte.

In der zweiten Halbzeit spielten die Gastgeber eine Zonenpresse. „Damit wollten wir nach Möglichkeit bei Ballgewinnen zu schnellen Punkten kommen“, erläutert Themis Koupidis. „Uns ist auch ein kleiner Befreiungsschlag gelungen.“ Mit einem 12:0-Lauf von 54:54 auf 66:54 setzte sich die BSG zum ersten Mal deutlich von ihren Gästen ab. Die verkürzten zwar auf 59:70 vor dem letzten Spielabschnitt. Doch die Gastgeber ließen im Abschlussviertel nichts mehr anbrennen, gewannen dieses mit 22:20 und sicherten sich mit dem 92:79-Erfolg den Klassenerhalt.

„Selbst die Jugendspieler haben keine Nerven gezeigt, als es um die wichtigen Würfe ging und einige von uns mit vier, fünf Fouls draußen waren“, freut sich der Spielertrainer. Mit Mirko Herr war es auch einem der Nachwuchsathleten vorbehalten, per Drei-Punkte-Wurf den Endstand von 92:79 zu erzielen. „Egal ob Mitteldistanz oder Dreier – die sind heute einfach gefallen“, freut sich Themis Koupidis. „Zumindest in der zweiten Spielhälfte. In der ersten hatten wir noch ein paar Hänger drin.“

BSG Vaihingen/Sachsenheim: Nikolaos Koupidis (21), Matthias Müller (19), Mirko Herr (16), Christian Pichl (16), Themis Koupidis (10), Lennard Schurr (6), Ingo Jahn (4), Josua Schmiegel, Lucas Schneider.

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