Achim Jesser träumt insgeheim von einer Farm mit Rindern

Der Basketballer der BSG Vaihingen/Sachsenheim hat eine genaue Idee, wie er eine Million Euro investieren würde.

Erstellt: 7. Januar 2021
Achim Jesser träumt insgeheim von einer Farm mit Rindern Als Pointguard und einer der ältesten Spieler im Kader der BSG Vaihingen/Sachsenheim ist Achim Jesser der verlängerte Arm von Trainer Oliver Gais auf dem Spielfeld. Foto: Nachreiner

Vaihingen/Sachsenheim (nac). Die Sportler aus der Region stehen im öffentlichen Fokus und werden meist nach ihren Leistungen beurteilt. Doch wie ticken sie wirklich? In einer neuen Interviewserie stellt die VKZ-Sportredaktion den Menschen hinter dem Sportler vor. Teil 7: Basketballer Achim Jesser (25) von der BSG Vaihingen/Sachsenheim.

Wie geht es Ihnen?

Mir geht es gut soweit, danke. Ich vermisse es natürlich, in die Halle zu gehen und Basketball zu spielen. Aber so geht es ja allen im Moment.

Jetzt in der trainings- und spielfreien Phase: Wie halten Sie sich fit?

Mit ganz verschiedenen Dingen. Laufen gehen, ab und an aufs Rennrad und Krafttraining daheim. Das eine oder andere Pamela-Reif-Workout auf Youtube war auch schon dabei.

Und wie vertreiben Sie sich Ihre mehr-gewonnene Freizeit?

Momentan mit einem Praktikum und Studium parallel.

Was fehlt Ihnen aktuell am meisten?

Ganz klar Basketball und die Möglichkeit, Freunde zu treffen

Und auf was können Sie generell nicht verzichten?

Bewegung und Sport muss sein – irgendwie, irgendwo. Ganz ohne geht es nicht.

Blicken wir auf die bisher in dieser Saison absolvierten Wettkämpfe/auf die bisherige Saison zurück: Wie lief es?

Bisher lief es ordentlich. Wir sind ja ein sehr junges Team dieses Jahr, und man sieht eine positive Entwicklung. Das freut mich sehr. Ich hoffe das setzt sich so fort.

Für mich persönlich ist es ja auch noch ungewohnt, mit 25 Jahren plötzlich einer der ältesten Spieler in der Mannschaft zu sein. Aber es macht auch großen Spaß. Die Ergebnisse der ersten Saisonspiele waren noch nicht perfekt, aber das gehört dazu und wird sicher noch besser werden, wenn die Saison weitergeht.

Haben Sie noch die Hoffnung, dass die Saison zu Ende gespielt wird?

Hoffnung habe ich definitiv. Vielleicht muss sie ein wenig abgekürzt werden, aber ich denke, sie wird zu Ende gespielt.

Und wenn Sie Ihre bisherige Laufbahn Revue passieren lassen: Was war Ihr schönstes Sport-Erlebnis?

Weniger ein spezielles Erlebnis, aber ich bin sehr dankbar für all die Menschen, die ich durch Basketball kennengelernt habe, und all die Orte, an denen ich schon gespielt habe.

Und welches war das negative Highlight?

Das möchte ich lieber nicht erzählen.

Wer war der beste Konkurrent, gegen den Sie jemals haben antreten müssen?

Leon Schmengler und Tristan Rienstra – gegen beide habe ich viel eins gegen eins gespielt. Da kennt man alle Stärken und Schwächen des anderen.

Und welches ist Ihr sportliches Vorbild?

Kobe Bryant, er war einfach ein unglaublich cooler Spieler mit absolutem Wille zu gewinnen. Grundsätzlich mag ich es, Spielern zuzuschauen, die eine gewisse Eleganz in ihrem Spiel haben. Als kleiner Junge war der französische Fußballer Zinedine Zidane mein Idol.

Wenn Sie nicht die Sportart treiben würden, für die Sie sich entschieden haben, welchem Hobby würden Sie nachgehen?

Ich würde Fußball und Rugby spielen. Beide Sportarten faszinieren mich unheimlich und haben ihren ganz eigenen Reiz. Fußball begleitet mich eigentlich schon immer, und Rugby ist für mich der ultimative Teamsport, wahnsinnig spannend anzuschauen und zu spielen.

Und was ist Ihre größte Schwäche?

Ich bin ziemlich ungeduldig.

Wenn Sie eine Million Euro zur Verfügung hätten, was würden Sie damit machen?

Ich würde in Land und Rinder investieren.

Welchen Prominenten würden Sie gerne einmal kennenlernen?

Ich würde gerne einmal Sportler treffen, die die besten in ihrer Sportart sind oder waren. Michael Jordan im Basketball, Roger Federer beim Tennis, Steven Gerrard beim Fußball, Usain Bolt beim Sprint oder so. Die haben sicher viele interessante Stories zu erzählen.

Welche Schlagzeile würden Sie über sich gerne einmal in der VKZ lesen?

Jesser wirft die BSG in die Regionalliga!

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