40. S-VKZ-Tour mit Start und Ziel in Enzweihingen

„Westtour“ macht bei den Radstrecken das Rennen – Wanderer müssen umplanen

Erstellt: 16. März 2019
40. S-VKZ-Tour mit Start  und Ziel in Enzweihingen Vorbereitungstreffen zur 40. S-VKZ-Tour in Enzweihingen. Das Sportgelände des TSV ist am 17. August das Ziel. Foto: Arning

Den Termin bitte schon mal vormerken: Am 17. August ist wieder großer Tour-Tag. Bereits in 40. Auflage bietet die Vaihinger Kreiszeitung in Zusammenarbeit mit der Kreissparkasse die S-VKZ-Tour für Radler und Wanderer an.

Enzweihingen (aa). „Wer hätte das gedacht? Wohl niemand.“ VKZ-Redaktionsleiter Uwe Bögel sinnierte beim Vorbereitungstreffen in der Enzweihinger Bruckenwasenstube über die Geschichte nach. Seit 1980 gibt es die Veranstaltung mitten in den Sommerferien, zuletzt mit dem Finale in Riet, wo einst auch für die Premiere stattgefunden hatte.

Zum dritten Mal ist jetzt der TSV Enzweihingen der Gastgeber der Abschlusshocketse: 1986 endet die Tour mit 630 Gästen bei der Turn- und Festhalle, dann 2003 am Sportplatz (1001 Teilnehmer). Das Sportgelände wird auch 2019 das Ziel sein – und gleichzeitig der Startpunkt. Das ist die wichtigste Änderung der Jubiläumstour. Auch 1986 war man übrigens schon am Sportplatz gestartet.

Die Streckenführung der Radler haben wieder die Experten des Vaihinger Radsportvereins (RSV) auskundschaftet. Elf Vorschläge waren intern entwickelt und gefahren worden (rund 500 Kilometer). Vier Varianten in alle Himmelsrichtungen präsentierte Jürgen Rebstock in Vertretung von Stefan Möhler bei der Sitzung. Das Rennen gewann die „Westtour“, die vom Startpunkt Enzweihingen entlang der Enz nach Roßwag, Mühlhausen und Lomersheim führt. Von dort aus geht es durch den Wald hinauf Richtung Großglattbach, auf der „Trompetensteige“ wieder hinunter ins Enztal, zum Vaihinger VfB-Sportplatz und nach Enzweihingen. Rund 30 Kilometer kommen zusammen, dazu etwa 270 Höhenmeter.

„Das war intern auch unser Einstiegsvorschlag“, verriet Jürgen Rebstock. Bei den Experten von Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt war diese Variante gleich erste Wahl. Möglichst wenig Straßenquerungen sollen es immer sein, um die Zahl der Ordnungskräfte so klein wie möglich zu halten. Alternativ hätte man auch noch die Nordtour (bis Gündelbach) für möglich gehalten. Doch nach Gündelbach kommt man ja ohnehin im kommenden Jahr mit dem Abschluss. Und auch 2021 wird es eher in Richtung Stromberg gehen (Finale in Ensingen).

Mit dabei ist wie gehabt die Polizei mit zwei Streifenwagenbesatzungen unter der neuen Einsatzleitung von Steffi Lehmann, die mit Olaf Milling ein Tour-Urgestein zur Seite hat. „Die Zeiten haben sich geändert, 2003 hatten wir 14 Polizeibeamte dabei“, so Uwe Bögel im Rückblick. Bei der Feuerwehr Vaihingen sieht man keine Probleme, auch nicht beim DRK oder bei der Vaihinger Verkehrsbehörde, die ja kompakt die Genehmigungen besorgt. Und die Teestation ist wieder fest eingeplant. Alexander Bez vom DRK Sersheim steht dafür gerade. Von den Ensinger Mineral-Heilquellen kommt die Botschaft: „Wie immer.“ Das gilt auch für den fliegenden Pannendienst von Zweirad-Fischer.

Der Tourstart in Enzweihingen hat die Planer der Enzweihinger Albvereinsortsgruppe um Hans-Georg Baum und Volker König indessen kalt erwischt. Sie mussten ihren Vorschlag, der den Auftakt beim Stromberg-Gymnasium vorsah, erden und schnell eine neue Idee entwickeln. Jetzt soll es von Enzweihingen hoch nach Aurich gehen, zum Schützenhaus, zum Pferdehof Rapp, dann Richtung Lerchenhöfe, runter ins Kreuzbachtal und zum Sportplatz. Um die zwölf Kilometer sollen das sein. Die Route wird noch im Detail entwickelt.

Beim TSV Enzweihingen plant man die Hocketse als abteilungsübergreifende Veranstaltung auf dem unteren Teil des Sportplatzes. Vorsitzender Volker Blessing und seine Veranstaltungsleiterin Lisa Fischer sind zuversichtlich, dass die 40. S-VKZ-Tour in guter Erinnerung bleiben wird.

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