Fünf Stunden später heißt es Vollbrand

Großeinsatz der Feuerwehren in Bietigheim-Bissingen – Brennende Garagen in Hirschlanden – Messerstiche in Mühlacker

Erstellt: 2. Januar 2019
Fünf Stunden später heißt es Vollbrand In Bietigheim-Bissingen brennt ein Dachstuhl. Foto: Gruber/7aktuell

Einen ruhigen Neujahrsmorgen gab es für die Feuerwehren im Landkreis Ludwigsburg nicht. Brände gab es in Bietigheim und in Hirschlanden. In Mühlacker musste die Polizei ausrücken: Ein 34-Jähriger versetzte seinen Begleitern Stichverletzungen

Ludwigsburg/Enzkreis (red). In der Neujahrsnacht wurde von einer Anwohnerin gegen 1.30 Uhr ein Brand von mehreren Mülltonnen in der Etzelstraße in Bietigheim-BIssingen gemeldet. Durch zwei Anwohner wurde versucht, den Brand, welcher vermutlich aufgrund entsorgter Feuerwerkskörper entstanden war, mit einem Gartenschlauch zu löschen. Das Feuer breitete sich aber über die Fassade bis zum Dachstuhl aus und wurde von der Feuerwehr Bietigheim, welche mit vier Fahrzeugen und 22 Mann im Einsatz war, gelöscht. Gegen 6.18 Uhr wurde der Vollbrand des Dachstuhls gemeldet. Der Brand wurde von den Feuerwehren Bietigheim und Ludwigsburg, welche mit 59 Mann und 14 Fahrzeugen im Einsatz waren, gelöscht. Neben dem Kreisbrandmeister war der Rettungsdienst mit drei Fahrzeugen und sieben Mann vor Ort. Es wurde niemand verletzt. Das Gebäude, in welchem 17 Personen gemeldet sind, wurde durch den Brand unbewohnbar. Die betroffenen Bewohner konnten anderweitig untergebracht werden. Der Schaden beläuft sich auf 300 000 Euro.

Am Dienstag ist es gegen 2 Uhr in der Wurmberger Straße in Wimsheim zu einem Garagenbrand gekommen. Möglicherweise wurde das Feuer durch gesammelte noch nicht ganz verglühte Böllerreste in einem Wäschekorb ausgelöst. Der Hausherr selbst konnte die Flammen löschen und es entstand ein Schaden in Höhe von rund 2000 Euro.

Um 1.07 Uhr wurden zwei brennende Garagen am westlichen Ortsrand von Hirschlanden gemeldet. Die beiden Einzelgaragen sind direkt aneinander gebaut und werden zu beiden Seiten von Einfamilienhäusern eingefasst. Beide Garagen sowie die Außenwand des nördlich angebauten Hauses wurden durch den Brand beschädigt. Es entstand Schaden in Höhe von insgesamt etwa 30 000 Euro. Die Brandursache konnte noch nicht ermittelt werden. Die Feuerwehr Ditzingen befand sich mit insgesamt sechs Fahrzeugen und 35 Wehrleuten im Einsatz.

Zudem kam es in den Städten und Gemeinden Weissach, Weil im Schönbuch, Steinenbronn, Rutesheim, Nufringen, Böblingen, Gäufelden, Ludwigsburg, Bietigheim-Bissingen, Asperg, Schwieberdingen, Remseck, Marbach und Walheim zu 20 Bränden von diversen Mülleimern, Altkleidercontainer und Abfallhaufen. Durch rasches Einschreiten der Feuerwehren konnte hier Schlimmeres verhindert werden, zog das Polizeipräsidium Ludwigsburg gestern eine erste Bilanz.

Vermutlich zwei Tätergruppierungen, die insgesamt fünf Raubstraftaten im Stadtgebiet Pforzheim begingen, hielten die Polizei in Atem. In der Östlichen Karl-Friedrich-Straße raubten vermutlich zwei Jugendliche nach Faustschlägen und unter Vorhalt eines Messers 20 Euro vom Geschädigten. In der Leopoldstraße hielten zwei Täter ihrem Opfer ein Messer vor und raubten zwei Euro. Zwei Täter erbeuteten jeweils durch Bedrohung mit einem Messer bei drei Raubstraftaten im weiteren Bereich des Bahnhofplatzes kleinere Bargeldbeträge. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Kurz nach dem Jahreswechsel kam es im Bereich des Leopoldplatzes in Anwesenheit von 500 Personen, zum großen Teil mit Migrationshintergrund, zu erheblichen Störungen, wobei eingesetzte Kräfte der Polizei mit Feuerwerk beschossen wurden und dabei ihre Dienstkleidung beschädigt wurde. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand. Nach Streitigkeiten im Bereich des Polizeireviers Mühlacker brachte ein alkoholisierter 34-Jähriger seinen beiden Begleitern oberflächige Stichverletzungen im Bauch mit einem Messer bei und wurde festgenommen.

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