Panorama

Einsatz weiter gefährlich - Bodentemperaturen bis 700 Grad

Nachdem das Feuer im Grunewald weitgehend gelöscht ist, richtet sich der Blick auf die Situation auf dem Sprengplatz. Bodentemperaturen von bis zu 700 Grad machen den Einsatz weiter gefährlich - an die Aufhebung der Verkehrssperrungen war am Nachmittag nicht zu denken.

  • Die Gefahr ist nach dem Brand im Berliner Grunewald noch nicht gebannt.Foto: dpa/Christophe Gateau

    Die Gefahr ist nach dem Brand im Berliner Grunewald noch nicht gebannt.Foto: dpa/Christophe Gateau

Das Feuer im Berliner Grunewald sind weitgehend gelöscht - doch die Gefahr vor allem für die Einsatzkräfte ist nicht gebannt. Eine Aufhebung der Straßen- und Bahnsperrungen war am Freitagnachmittag weiter nicht in Sicht. Nachdem ein Sprengmeister der Polizei am Vormittag das Gelände in einem Bergepanzer erkundete, hatten Feuerwehr, Polizei und Bundeswehr einen besseren Überblick über die Situation auf dem Sprengplatz. Von dort hatte sich das Feuer am Vortag auf den Wald ausgebreitet.

Der Boden dort war nach Angaben der Polizei an manchen Stellen noch bis zu 700 Grad heiß. Um die Gefahr weiterer Explosionen von Munitionsresten zu verringern, müssten diese Bereiche mit Wasser gekühlt werden, berichtete Polizeisprecher Thilo Cablitz.

Zwei gelagerte Bomben aus dem Weltkrieg mit einem Gewicht von je 250 Kilogramm seien aus ihren Halterungen gerissen worden. Sie seien nicht explodiert, aber sehr heiß geworden und müssten gekühlt werden. Das gleiche gelte für weitere Bereiche auf dem großen Gelände. Dafür seien die Feuerwehr und eine Spezialfirma mit einem Löschpanzer im Einsatz. Brände gebe es dort nicht mehr. Einige Lagerstätten von gefährlichen Explosivstoffen würden schon immer ständig mit Wasser gekühlt, dort sei nichts passiert.

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