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Vier Indikatoren für den Klimawandel auf Rekordniveau

Der Klimawandel geht schier unaufhaltsam weiter. Die Weltwetterorganisation (WMO) hat in einem Bericht alarmierende Daten gesammelt.

  • Ausgetrocknetes Flussbett in Indien. Die globale Erwärmung nimt laut einem Bericht der Weltwetterorganisation weiter zu.Foto: Manish Swarup/AP/dpa

    Ausgetrocknetes Flussbett in Indien. Die globale Erwärmung nimt laut einem Bericht der Weltwetterorganisation weiter zu.Foto: Manish Swarup/AP/dpa

Genf - Vier wichtige Indikatoren für den Klimawandel haben nach dem neuen Klimazustandsbericht der Weltwetterorganisation (WMO) Rekordwerte erreicht.

Das unterstreiche die verheerenden Folgen der menschlichen Aktivitäten für die Ökosysteme, die eigentlich das Überleben der Menschheit sichern sollen, berichtete die WMO am Mittwoch in Genf. Rekorde gab es demnach beim Anstieg des Meeresspiegels, dem Wärmeinhalt der Ozeane, der Versauerung der Meere und der Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre. Dabei handelt es sich vor allem um Kohlendioxid (CO2).

Die WMO bestätigte ihre vorläufige Berechnung, dass die globale Durchschnittstemperatur 2021 etwa 1,1 Grad über dem vorindustriellen Niveau (1850-1900) lag und die vergangenen sieben Jahre die wärmsten waren seit Messbeginn. Das bislang heißeste Jahr war 2016, mit 1,2 Grad über vorindustriellem Niveau.

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