Zwei Neulinge spielen im Finale um die Trophäe

Erstellt: 15. Mai 2012
Zwei Neulinge spielen im Finale um die Trophäe Gündelbachs Joachim Waimer findet im Spiel um Platz drei eine Lücke im Block von Eberdingens Lukas Widmann (von links). Foto: Nachreiner

Enzweihingen (nac). Zum ersten Mal haben die Verantwortlichen des Volleyball-Stadtpokals auch Mannschaften aus der Region eingeladen. Und prompt standen zwei der Neulinge im Finale. Am Ende setzte sich Horrheim – Die Schnecken gegen den SV Iptingen durch. Auf den weiteren Plätzen folgte die VSG Gündelbach vor Eberdingen – Raw to the Bone.

Kurz vor Schluss hat es doch noch eine Panne beim Volleyball-Stadtpokal gegeben. Zur Siegerehrung standen nur acht Pakete parat – bei neun Mannschaften. „Wir hatten schon eingekauft, bevor alle Meldungen eingegangen waren. Deshalb geht eine der beiden Gündelbacher leer aus. Alle Gäste bekommen aber etwas“, sagte der sportliche Leiter des Stadtpokals, Marcus Bischoff von der VSG Gündelbach. Sportlich verlief das Turnier in der Enzweihinger Schulsporthalle dagegen reibungslos. Und mit überraschendem Ausgang: Erstmals gewann nicht die VSG Gündelbach oder der TSV Enzweihingen die Trophäe. In diesem Jahr setzte sich Horrheim – Die Schnecken mit Doris und Hartmut Aisenbrey, Claudia Schmidt, Verena Roth, Stefan Brenner, Jan Lumpp, Phillip Melter und Michael Strauß durch, die im Finale den SV Iptingen mit 2:0 besiegten. Das Spiel um Platz drei entschied die VSG Gündelbach gegen Eberdingen – Raw to the Bone für sich.

„Es war nicht so, als ob man die Horrheimer nicht hätte schlagen können“, sagte VSG-Abteilungsleiter Bischoff. „Aber sie haben verdient gewonnen.“ Beinahe wäre aber der spätere Sieger schon in der Vor- und Zwischenrunde so ins Hintertreffen geraten, dass keine vordere Platzierung mehr möglich gewesen wäre. „Wir sind heute Morgen mit richtig wenig Personal gestartet. In den ersten Spielen waren wir nur zu fünft“, sagte Stefan Brenner, Mannschaftsführer der Schnecken. „Es war eine effektive Vorrunde.“ Richtig knapp ist es auch im Halbfinale geworden. Da setzten sich sowohl die Horrheimer gegen Gündelbach als auch die Iptinger gegen Eberdingen – Raw to the Bone, das ausschließlich aus Jugendspielern bestand, jeweils mit nur einem Punkt Unterschied durch. „Im Halbfinale hat sich die Erfahrung durchgesetzt“, berichtete Marco Kühnle vom SV Iptingen.

Im Endspiel war es dann eine etwas klarere Angelegenheit für die Horrheimer. Während der erste Satz noch umkämpft war, setzten sich die Schnecken im zweiten Durchgang deutlicher durch. „Wir haben im zweiten Satz mehr Druck gemacht“, erklärte Brenner. Und die Iptinger brachen etwas ein. Den Durchgang beendeten sie mit vier Fehlern in Folge. Viermal landete der Schmetterball im Netz. „Es war ein bisschen die Luft raus“, sagte Iptingens Günther Rapp. „Außerdem sind die Horrheimer eine eingespielte Mannschaft. Wir haben in dieser Zusammensetzung dagegen das erste Mal zusammengespielt.“

Im kleinen Finale war ebenfalls die Luft raus. Nachdem die junge Eberdinger Mannschaft im Halbfinale ihre Titelträume begraben mussten, ließ sie es im Spiel um Platz drei etwas ruhiger angehen. So sicherte sich in diesem Jahr der letztjährige Vize-Stadtpokalsieger VSG Gündelbach wenigstens noch den letzten Platz auf dem Treppchen. „Wir wären natürlich gerne wieder Erster geworden. Aber im Halbfinale fehlte halt ein Punkt“, sagte Bischoff.

Enttäuschend verlief das Turnier dagegen für Ausrichter TSV Enzweihingen. Als Titelverteidiger reichte es in diesem Jahr nur auf den sechsten Platz. „Wir haben versagt“, sagte Enzweihingens Freizeitleiter Andreas Gabriel ernüchtert. „Wir wussten aber auch, dass wir nicht gut drauf sind.“ Die Enzweihinger mussten sich im Platzierungsspiel der VSG Gündelbach II geschlagen geben. Bischoff: „Unsere Zweite hat in dieser Konstellation noch nie zusammengespielt. Damit geht der fünfte Rang in Ordnung.“

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