Teilnehmerzahl bereitet Illingern Freude

Erstellt: 10. Juli 2012
Teilnehmerzahl bereitet Illingern Freude Vanessa Kreuzer vom SV Illingen macht sich lang, um einen Ball zu erreichen. Foto: Bürkle

Illingen (do). Die rund 250 Teilnehmer des 17. Stromberg-Turniers haben die Veranstalter beinahe ins Schwimmen gebracht. Erst eine Verkürzung der Sätze von 21 auf 15 Gewinnpunkte ließ sie den Zeitplan beim Badminton-Wettbewerb in Illingen einhalten. Dennoch zogen alle ein positives Fazit.

Ralf Speidel kann mit dem Schwärmen gar nicht mehr aufhören. Der Jugendleiter des SV Illingen und Mitglied der Turnierleitung ist begeistert von der hohen Teilnehmerzahl am 17. Stromberg-Turnier. „Diese Vielzahl von Spielern war nicht zu erwarten“, sagt er. Von der Schwäbischen Alb bis nach Heidelberg und Karlsruhe reichte der Ruf der Illinger. In den vergangenen Jahren nahmen zwischen 100 und 130 Erwachsene am Turnier teil. An diesem Samstag waren es schon 158 Männer und Frauen die in Doppel- und Mixedpartien gegeneinander antraten. Wenn man die 92 Teilnehmer der Jugendlichen vom Sonntag hinzunimmt, kommt man auf eine Rekordteilnehmerzahl von 250 Sportlern. „Diese überwältigende Beteiligung hat das ganze Turnier geprägt. Das ist schon eine Hausnummer“, freut sich Speidel. Es brachte sogar fast den Turnierverlauf ein wenig ins Schwanken. Da sich die Doppelaustragung vom Samstagmorgen verzögerte, starteten die Mixedbegegnungen statt um 14 Uhr erst um 16.30 Uhr. Damit der Zeitrahmen nicht gesprengt wurde, verkürzte die Turnierleitung die Sätze von 21 auf 15 Gewinnpunkte. So konnten am Samstagabend fast alle spätestens um 20 Uhr die Heimreise antreten. Da bleiben mussten nur noch die Finalisten, die sich bei der Ermittlung des Siegers noch etwas Zeit ließen.

Doch warum ist das Illinger Badmintonturnier so beliebt? „Wir sind hier genau an der Grenze zwischen dem nordwürttembergischen und nordbadischen Verband. So können sich die Spieler ohne Probleme mit den Akteuren aus dem anderen Bezirk messen“, erklärt Speidel. Auch die Planung spielt eine große Rolle für die Popularität des Strombergturniers. „Wir achten immer auf einen geordneten Ablauf. Und jeder Anwesende hat mindestens drei bis vier Spiele zu bestreiten, was uns von anderen Turnieren unterscheidet. Denn es gibt auch Veranstaltungen bei denen ein Wettkämpfer von weit her angereist kommt, nur um ein einziges Spiel zu machen“, sagt der Jugendleiter.

Das 17. Stromberg-Turnier lockte sogar höherklassige Spieler an. Mit dem Neusatzer Sebastian Roth fand sogar ein Regionalligaspieler den Weg nach Illingen – und bis ins Mixed-Finale der Spielklasse A. Dort scheiterte er jedoch mit seiner Partnerin Marleen Henrich am Illinger Marcus Bayer und Julia Reitz vom Karlsruher TV. Bayer äußerte sich ebenfalls positiv über sein Heimatturnier: „Dieser Wettbewerb ist sicher nicht der hochklassigste in der Region. Doch von der Masse an Spielern gehört er schon zu den besten Turnieren.“ Allein 40 Teilnehmer stellte der SV Illingen, von denen sich außer Bayer auch weitere auszeichneten. Das Männerdoppel der Klasse A entschieden Silvan Bopp und Matthias Munzig für sich. Bei den Frauendoppeln belegten Simone Widmaier und Teresa Neuhaus den zweiten Platz. Bei den Jugendlichen schafften jeweils Valentina Skrbin (U 17), Paulina Krauth (U 15) und Marcel Kadura (U 17) den Sieg im Einzelfinale.

Der SVI war jedoch der einzige Verein der sich aus der Region spielerisch heraushob. Die Teilnehmer des TV Sersheim und des TSV Oberriexingen schieden in der Klasse C der Freizeitspieler schon in der Vor- und Zwischenrunde aus.

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