Denkmal als Mahnmal

Erstellt: 14. April 2009
Denkmal als Mahnmal Das "Kriegerdenkmal" steht jetzt auf dem Friedhof. Foto: Arning

Oberriexingen (aa) – Als Zeichen der Mahnung soll es verstanden werden, das Oberriexinger Denkmal für die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege, das im Friedhof seinen neuen Platz gefunden hat. Am Sonntag wurde es im Rahmen eines ökumenischen Auferstehungsgottesdienstes geweiht.
Es ist als „Kriegerdenkmal“ ein Begriff und als Kulturdenkmal definiert. Doch Oberriexingens Bürgermeister Willi Baur wertete es am Sonntag als Symbol für einen dauerhaften Frieden. Man bekunde hier den Respekt und die Ehrfurcht vor den Gefallenen, mahne die Lebenden. Vor über 80 Jahren wurden die Namen der Gefallenen des Ersten Weltkrieges in den Obelisk eingemeißelt. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen an Tafeln die Namen weiterer Opfer dazu.
Bis im November vergangenen Jahres stand das Denkmal mitten in der Stadt, unweit vom Rathaus an der Hauptstraße. Da der Platz in die Wohnanlage für Senioren einbezogen werden soll, musste die Gedenkstätte weichen. „Ich bin dankbar für den mutigen Beschluss des Gemeinderates, das Denkmal auf dem Friedhof in würdiger Umgebung wieder aufzustellen“, fand Willi Baur. Einstimmig hatte sich das Gremium im Juni dafür ausgesprochen. Das Denkmal aus Sandstein wurde in der Steinmetzwerkstatt Wilhelm Wild von Markgröningen restauriert. Gartenarchitekt Michael Essig aus Ensingen schuf das Umfeld im Eingangsbereich des Friedhofes. Knapp 25000 Euro an Kosten sind insgesamt entstanden.
Zur Einweihung wurde der Ostergottesdienst auf dem Friedhof verlegt  und in eine ökumenische Feier umgewandelt. Der evangelische Pfarrer Ulrich Gratz und Pastoralreferent Edmund Zwaygardt von der katholischen Kirchengemeinde gestalteten den Gottesdienst, an dem die Stadtkapelle und der Gesangverein Vulkania mitwirkten.

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