Frauenfußball Saisonvorschau TSV Nussdorf, Regionenliga
(rkü). Die Fußballfrauen des TSV Nussdorf zierten vergangene Saison meist das Tabellenende der Regionenliga. Fürs neue Spieljahr erwartet Trainer Meik Fechner wesentlich bessere Resultate.
„Die können mehr als sie letztes Jahr gezeigt haben“, ist sich Meik Fechner sicher. Der Trainer der Nussdorfer Fußballfrauen sagt zur Leistung seines Teams: „Wir könnten locker im Mittelfeld mitspielen.“
Auf dem Papier sei der Kader recht groß und werde zudem von drei Spielerinnen verstärkt, die aus der eigenen Jugend kommen. „Aber schon beim ersten Spiel am Sonntag (13. September) müssen wir wegen ein paar Urlaubern gleich wieder in Minimalbesetzung antreten – da geht es so weiter, wie es im vergangenen Jahr aufgehört hat.“ Wichtig sei, dass die Mannschaft möglichst ein paar Wochen lang in der gleichen Besetzung auflaufe. Dann, so der Trainer, komme endlich mal Konstanz ins Spiel und es seien auch Siege zu erwarten. „Bisher hatte die Mannschaft ein Problem mit dem Umschalten. Nach vorne haben sie stark gespielt und waren alle dabei, aber beim Zurückkommen haben sie sich zu naiv verhalten.“ Taktisches Verständnis für die Aufstellung und Zuordnung und daraus folgend ein besseres Defensivverhalten der Mannschaft wären Wünsche, die Meik Fechner an die Nussdorfer Frauen hat.
Mit der Vorbereitung auf die Saison ist der Trainer zufrieden. Im Schnitt seien acht Spielerinnen im Training gewesen. „Wenn ich das mit dem vergleiche, was mir andere Betreuer erzählen, dann ist das ein sehr guter Schnitt.“ Den Schwerpunkt habe er auf Technik und „ein bissle Laufen“ gelegt. Von reinem Konditionstraining sei er abgekommen und habe stattdessen viel Bewegung mit dem Ball geübt. Immerhin soll der Spaß auch im Training nicht zu kurz kommen.
Das erklärte Saisonziel ist ein Platz im gesicherten Mittelfeld. „Ich will mit dem Abstieg möglichst früh nichts mehr zu tun haben. Dann können wir auch unbeschwert aufspielen.“
Frauenfußball Saisonvorschau VfB Vaihingen, Bezirksliga
(rkü). Martin Käpplinger, Fußballtrainer des VfB Vaihingen, will die Frauenmannschaft im Lauf von drei Jahren auf einen guten Stand bringen. Bei der Übernahme des Teams im Frühsommer 2008 war sein erstes Ziel, „eine kompakte Mannschaft zu formen, die auch konditionell fit ist“. Jetzt, im zweiten Jahr, stehen Taktik und Technik auf dem Programm. Fürs dritte Jahr nennt Käpplinger die Stichworte Spielsituationen und -systeme. Momentan spielt die Mannschaft in der Bezirksliga. „Wenn der Aufbau systematisch erfolgt ist, dann dürften wir auch gerne aufsteigen“, meint der Trainer. Dieses Jahr wäre es dafür wohl noch etwas zu früh. Sein Saisonziel ist vielmehr, das Ergebnis von Rang fünf in der Abschlusstabelle um ein bis zwei Plätze zu verbessern.
Vier Trainingseinheiten stehen in der kommenden Woche auf dem Plan. Während der Saison sind es üblicherweise zwei. Der Umgang mit dem Ball gab einige Ansatzpunkte für eine gezielte Saisonvorbereitung. Annahme, Flanken und die Ballmitnahme waren Aspekte, die Käpplinger mit dem Team einstudierte. Ein Testspiel gegen die B-Juniorinnen des FV Löchgau verlor der VfB Vaihingen mit 0:2. Ein gutes Ergebnis, befindet Käpplinger angesichts der Spielstärke der Gegnerinnen.
Die VfB-Mannschaft ist weitgehend zusammengeblieben. „Ich freue mich nach wie vor, Trainer dieser Mannschaft zu sein“, sagt Käpplinger. Die neue Staffeleinteilung beurteilt er kritisch: „Es ist eine sehr kleine Staffel, was ich schade finde.“ Durch die geringe Zahl von zehn Mannschaften gebe es eine lange Winterpause.
Frauenfußball Saisonvorschau TSV Großglattbach, Bezirksliga
(rkü). Bei der Frauenfußballmannschaft des TSV Großglattbach hat sich der Kader grundlegend verändert. Torfrau Bettina Adam habe den Verein in letzter Minute mit unbekanntem Ziel verlassen, teilt Trainer Werner Zigan mit. „Die Abmeldung kam per Einschreiben.“ Andrea Adam habe ebenfalls aufgehört und gesundheitliche Gründe dafür genannt. Susanne Prohaska hörte altersbedingt auf, Nina Bossert studiert in Konstanz und Natiele de Oliveira Fontes ist nach Brasilien zurückgekehrt. „Es kann sein, dass sie schon im Oktober wieder in Deutschland ist, aber jetzt fehlt sie uns sehr.“
Neu im Kader der Bezirksliga-Mannschaft, die in ihrem ersten Jahr nur einen Sieg holte, sind jetzt drei Spielerinnen, die bislang in der Gündelbacher Jugend aktiv waren: Sarah Duppel, Gianna Robustino und Torfrau Annabell Schäfer. Außerdem kehrt Petra Christian in das Team zurück. Sie stammt aus Großglattbach, spielte dann in Nussdorf und hat zuletzt pausiert. Nicht nur bei den Spielerinnen ändert sich einiges, sondern auch bei den Betreuern. So wird Werner Zigan künftig nicht nur durch Co-Trainer Andreas Geiger verstärkt. In Matthias Sieber steht der Frauenmannschaft ab sofort ein zweiter Trainer zur Verfügung. Damit hat Zigan wieder mehr Freiraum für das Training der weiblichen B-Jugend.
Der Großglattbacher Trainer ärgert sich über den neuen Zuschnitt der Staffel. Zwar seien jetzt keine Fahrten in den Schwarzwald mehr nötig, dafür müsse man bis nach Heilbronn – das komme fast aufs Gleiche raus. Saisonziel ist, nicht Letzer zu werden.
