Freitag, 25. Mai 2012

CEV-Frauen wollen ins Finale


CEV-Frauen wollen ins Finale.
Club an der Enz startet gegen Heidelberg 2

Vaihingen (ev) – Das Ziel der Hockey-Damen des Club an der Enz Vaihingen in der 1. Verbandsliga ist klar. Sie wollen ins Finale, um dann um den Aufstieg zu spielen. In der Gruppenphase, die am Sonntag auch für den CEV beginnt, dürfen sich die Vaihingerinnen dann allerdings keine großen Aussetzer leisten.

Wassia Gatsas, Sissi Jaggy und Juliane Seitz werden künftig nicht mehr im Trikot der Vaihinger Hockeydamen auflaufen. Sie haben den Verein wegen des Studiums verlassen. „In dieser Saison haben wir unsere Abgänge allerdings mehr als kompensieren können“, sagt Vaihingens Trainer Tobias Müller. Leonie Burgmaier und Antonia Schütz stoßen beide aus Bietigheim zum CEV und Stefanie Gerds sowie Linda Idelberger kehren zurück. Idelberger war ein Jahr lang im Ausland, übernimmt aber gleich wieder das Amt der Spielführerin. Da Müller nun wieder auf Gerds zurückgreifen kann, will er künftig offensiver spielen. „Dadurch, dass Stefanie Gerds in der Abwehr zum Einsatz kommen wird, kann ich Lotte Schmid nach vorne ziehen“, erklärt Müller. Dadurch sei die Mannschaft gefährlicher.

Insgesamt umfasst der Kader 24 Spielerinnen. „Genau richtig“, findet Müller. „Vier fallen immer aus, zwei sind verhindert, dann sind es noch 18. Das ist perfekt.“
Am Sonntag (28. September) empfängt der CEV den HC Heidelberg 2 (16 Uhr). Der CEV-Übungsleiter rechnet zwar mit einem Sieg, aber richtig einschätzen kann er die Mannschaft nicht. In der Halle spiele man gegen die Heidelberger Erste. Deshalb ist Müller zuversichtlich. Im ersten Spiel der Saison hat der Mannheimer HC 3 Heidelberg 2 mit 2:0 geschlagen. Mannheim ist für die Vaihinger ebenso unbekannt wie Heidelberg. Außerdem treten in der Staffel Oberliga-Absteiger Bruchsal und die TSG Rohrbach an, die Müller für die schlechteste Mannschaft der Gruppe hält.

Die 1. Verbandsliga besteht aus zwei Gruppen, die ihre eigene Saison spielen. Am Ende der Spielzeit treffen jeweils die beiden Gruppenersten, -zweiten, -dritten und -vierten aufeinander, um in der Endrunde die Platzierungen unter sich auszumachen. Wer also aufsteigen will, muss Gruppenerster werden. Das Endspiel um Platz eins ist auch das Ziel der Vaihinger. Im Finale könnten sie zum Beispiel auf den SV Böblingen treffen, einem der Favoriten.

Nur acht Spiele (ohne Finalpartien) müssen die CEV-Damen in der kleinen Gruppe bestreiten. Ausrutscher dürfen sie sich deshalb fast keine leisten. Ein weiteres Problem der Sommerrunde, die im September beginnt: sie endet erst im Juni. Nach den ersten vier Spielen geht es in die Halle und erst wenn dort die Saison zu Ende ist, wird die Feldrunde fortgesetzt.

Tobias Müller ist nicht gerade ein Freund dieses Systems und der langen Spielpause auf dem Feld. Im vergangenen Jahr sei seine Mannschaft schlecht in die Saison gestartet und hatte nach dem Winter kaum noch Chancen, oben mitzuspielen. Dementsprechend schlecht sei dann auch die Einstellung, die Beteiligung und das Engagement im Training gewesen. „Die Saison war ja gelaufen.“

Um gut zu starten haben sich die Hockeyspielerinnen dieses Mal ein wenig anders als üblich auf die Saison vorbereitet. Ein spezielles Training mit Fitnesscoach Jochen Neff sollte die konditionellen Voraussetzungen schaffen (die VKZ berichtete). „Athletisch sind wir gut unterwegs“, bestätigt auch Trainer Müller.

Und was muss jetzt noch besser werden? „Unsere Torausbeute. Wir brauchen fünf Chancen, um einen Treffer zu erzielen“, meint Müller. Zufrieden ist er dagegen mit dem Zusammenhalt der Mannschaft. „Das sieht man schon daran, dass die Spielerinnen nach dem Studium oder einem Auslandsaufenthalt wieder zurückkommen“, so Müller.


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