Freitag, 25. Mai 2012

Petra Dobusch steigt mit WTB-Team auf


Tennis
2009 geht’s für Petra Dobusch und den WTB wieder um die Deutsche Meisterschaft. Foto: p

Vaihingen (jsv) – Die Tennisspielerin Petra Dobusch vom TV Vaihingen hat mit der Senioren-40-Auswahl des Württembergischen Tennisbunds (WTB) einen großen Erfolg gefeiert. In Backnang qualifizierte sich das WTB-Team für die Deutschen Mannschafts-Meisterschaften der Landesverbände im kommenden Jahr.
Die richtigen Aufgaben hätten ihre Mitstreiter gehabt, gibt sich Petra Dobusch bescheiden. „Ich war schließlich die Nummer drei“ , sagt die Tennisspielerin des TV Vaihingen. Und an dieser Position seien die Gegner dann eher leichter und – wie die Ergebnisse zeigen – auch durchaus schlagbar. 6:1, 6:3 gewann Dobusch ihre einzige Partie, die sie gegen die Auswahl des Niederrheins zu bestreiten hatte. Zu weiteren Begegnungen kam es nicht, da die Württemberger schon nach den Einzeln fünf Punkte auf dem Konto hatten. Danach ist bei den Mannschaftsmeisterschaften der Tennislandesverbände Schluss und das Spiel gewonnen.
Sechs Spieler, drei Männer und drei Frauen, gehen bei diesen Meisterschaften an den Start. Jedes Teammitglied hat ein Einzel zu bestreiten. Wenn dann die fünf Punkte noch nicht erreicht sind, wird der Sieger nach einem Damen-, einem Herren- und einem Mixed-Doppel ermittelt. Außer Dobusch waren für den Württembergischen Tennisbund noch Anke Wurst (TV Reutlingen), Aijka Bedanova (TC Leonberg), Petra Engel (TC Doggenburg), Michael Kocher (TSG Backnang), Jörg Bader (TSV Künzelsau), Philipp Roloff (TC Sontheim) und Andreas Franz (TSV Künzelsau) nominiert.
Die „Großen Walther-Rosenthal-Spiele“, wie diese Meisterschaften offiziell heißen, finden eine Woche nach dem Aktivenwettbewerb statt. Aufgeteilt sind sie in die Gruppen A, B und C. Die Sieger steigen auf oder sind Deutscher Meister (Gruppe A), der Letzte spielt im kommenden Jahr eine Klasse tiefer. Die Endspielteilnehmer werden in zwei Halbfinals ermittelt, die Verlierer spielen dann noch den dritten Platz aus.
Der WTB setzte sich am ersten Spieltag mit 5:1 gegen die Auswahl des Niederrheins durch. Überraschend deutlich, wie auch Dobusch befand. Denn 2007 war der WTB im Halbfinale nach einer 2:7-Niederlage an den Niederrheinern gescheitert. „Dieses Mal waren wir richtig gut besetzt“, sagt die 42 Jahre alte Dobusch. Sie meint dabei auch das Team. Denn außer der deutschen Nummer eins, Anke Wurst, sei auch noch Michael Bader dabei gewesen. Bader ist in seiner Altersklasse die Nummer drei in Deutschland.
Im Finale der Gruppe B stand der WTB dann dem Westfälischen Tennisbund gegenüber. Auch hier kam es zu einem deutlichen 5:1-Sieg. Dobusch siegte dabei gar mit 6:1, 6:1 und freut sich nun auf die Veranstaltung im kommenden Jahr. Dann spielt der WTB nämlich wieder in der Gruppe A. Das war zuletzt 2005 der Fall. Gegner sind dort die Landesverbände aus Bayern, das sich in diesem Jahr den Titel holte, Mittelrhein und Berlin-Brandenburg.


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