Freitag, 25. Mai 2012

Wie heißt der neue BSG-Trainer?


Basketball BSG Vaihingen-Sachsenheim
Thomas Gabriel (mit Ball). Foto: Wirth

Vaihingen (jsv) – Die Suche nach einem neuen Trainer gestaltet sich für die Landesliga-Basketballer der BSG Vaihingen-Sachsenheim als ziemlich problematisch. Denn auch drei Wochen vor Saisonbeginn können die BSGler noch immer keinen Vollzug melden. Sie haben aber zwei aussichtsreiche Kandidaten zur Auswahl.
Günter Lämmle will nicht zu viel verraten. „Eigentlich fehlt nur noch die Unterschrift“, sagt Lämmle, der der BSG vorsteht. Kommende Woche möchte er den Vertrag vom neuen Coach unterzeichnen lassen. Wer das ist? Lämmle hält sich bedeckt. Mit zwei Kandidaten steht die Spielgemeinschaft seit gut acht Wochen in Kontakt.
Der Coach, der letztlich wohl auch den Zuschlag erhalten wird, hat auch schon einige Trainingsseinheiten mit der BSG-Mannschaft absolviert. Er habe von Anfang an deutlich gemacht, dass er die BSG trainieren möchte. Deshalb sei die Entscheidung so gut wie gefallen, sagt Lämmle. „Ich will keine Pferde scheu machen“, antwortet er auf eine nochmalige Frage nach dem Namen. Er wolle nicht, dass der zukünftige Coach seine Verpflichtung aus der Zeitung erfährt, so Lämmle. Und außerdem könnte es sich der neue Mann ja vielleicht auch noch anders überlegen und dann stünden die Basketballer aus Vaihingen und Sachsenheim am Ende möglicherweise mit leeren Händen da.
Nur nichts überstürzen, lautet die Devise bei der BSG. Nach dem Weggang von Trainer Michael Nachreiner haben sich die Verantwortlichen der Spielgemeinschaft einige Gedanken gemacht und den Markt sondiert. Viel ist dabei anfangs nicht herausgekommen, denn gute, qualifizierte Basketball-Trainer sind in Deutschland Mangelware. „Es war schwer, überhaupt welche zu finden“, sagt Immanuel Klenk, der Kassierer des BC Vaihingen. Ein Problem sei dabei auch der Standort Vaihingen gewesen. Als Übergangslösung wurde deshalb zunächst Kapitän Thomas Gabriel als Spielertrainer installiert, der dieses Amt in der Saison 2005/2006 schon einmal inne hatte und sich bereit erklärte, wieder als Coach zu fungieren.
Jetzt scheinen die BSGler allerdings auch noch an anderer Stelle fündig geworden zu sein. „Es ging nun doch schneller, als ich gedacht habe. Eigentlich hatte ich mich schon damit abgefunden, dass wir keinen Trainer finden“, meint Lämmle.
 Gabriel sei über die neue Lösung nicht unzufrieden gewesen. „Wir haben mit ihm gesprochen und er fand das okay“, erklärt Lämmle, der zuversichtlich Richtung kommende Spielzeit blickt. „Da haben wir eine richtig gute Mannschaft, mit vier, fünf altgedienten Spielern und einigen jüngeren, die zudem in der U20-Mannschaft spielen und den älteren auf die Pelle rücken können.“ Demnach fehlt also nur noch die Unterschrift des neuen Trainers.


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