Freitag, 25. Mai 2012

4:0 – VfB weiterhin auf Siegerstraße




Frauenfußball
Nussdorf trennt sich von Mühlacker mit 4:4 – Großglattbach verliert 1:6

Vaihingen (mp/ev). Torreiche Spiele bestritten die Frauenfußballmannschaften aus Nussdorf, Großglattbach und Vaihingen. Während Vaihingen alle vier Treffer selbst erzielte, schoss Großglattbach bei der 1:6-Niederlage nur ein Tor. Am meisten Tore fielen im Spiel zwischen Nussdorf und Mühlacker. Acht Stück waren es. Vier für jede Mannschaft.

Regionenliga
TSV Nussdorf – SF Mühlacker 4:4 (1:2)
Ein Unentschieden gab es im Kellerduell der Frauenfußball-Regionenliga. Der Vorletzte aus Mühlacker holte bei den einen Platz besser platzierten Nussdorferinnen ein 4:4. Nussdorfs Trainer Meik Fechner musste wieder verletzungsbedingt auf Sara Rohland verzichten. Auch Torfrau Miriam Pflüger fiel verletzt aus. B-Juniorinnen-Keeper Nicole Wiegelmann bekam dafür ihre Chance zwischen den Pfosten.
Nach nur wenigen Minuten schlug Julia Rentschler eine Ecke in den Strafraum. Julia Schröder köpfte zur Führung ein. Doch nur sieben Zeigerumdrehungen später erzielten die Gäste den Ausgleich. Noch vor der Halbzeit ging Mühlacker in Führung, Nussdorf scheiterte zu häufig an der Mühlacker Torfrau. Nach dem Seitenwechsel musste Nussdorf noch das 1:3 hinnehmen, ehe Sarah Eblen den Anschlusstreffer erzielte. Den inzwischen verdienten Ausgleich schoss Antonietta Quadrano, nachdem sie von Julia Rentschler geschickt worden war – 3:3. Drei Minuten später war es genau andersrum. Quadrano bediente Rentschler und die beförderte den Ball mit viel Gefühl über die Linie.
Kurz vor Spielende holte Mühlacker erneut auf und machte mit dem 4:4 per Kopfball die Nussdorfer Hoffnung von einem Dreier zunichte. „Beeindruckend war die tolle Aufholjagd. Aber wir haben durch zu viele unnötige Fehler, dem Gegner perfekt in die Karten gespielt“, so die verletzte Pflüger hinterher.

TSV Nussdorf: Wiegelmann – Tuma, Pfeifer, Simmler, Böttinger, Falz (46. Eblen), Rentschler, Schröder, Mirjam Rohland, Stahn, Quadrano.

Bezirksliga
Großglattbach – TSV Heimerdingen 1:6 (0:2)
„Im vergangenen Jahr hätten wir dieses Spiel noch zweistellig verloren“, ist sich der Großglattbacher Trainerstab einig. Zum einen war bei den Fußballerinnen aus dem Mühlacker Stadtteil eine erfahrene Mannschaft zu Gast, zum anderen fielen gleich sechs Spielerinnen verletzungs- oder urlaubsbedingt aus. Nur eine Auswechselspielerin saß auf der Großglattbacher Bank. Trotzdem starteten die Gastgeberinnen besser ins Spiel und erarbeiteten sich zwei sehr gute Chancen. Die Strafe fürs Auslassen folgte drei Minuten beziehungsweise 60 Sekunden vor der Halbzeit. Heimerdingen ging mit 2:0 in Führung. Nach der Pause folgte postwendend das dritte Tor der Gäste. Diese bauten ihre Führung nun kontinuierlich auf 6:0 aus.
Erst dann gelang Melanie Stricker der Ehrentreffer zum 1:6. Zunächst scheiterte Ines Schöttle an der Torfrau, der Ball gelangte zu Stricker, die einschob. Ein Lob gab es von den Großglattbacher Trainern für Sabrina Gläser. Sie spielt eigentlich Handball, weil sie frei hatte, sprang sie jedoch ein und „sie hat ihre Sache sehr gut gemacht“.

TSV Großglattbach: Schäfer – Stange (70. Lena Schüle), Julia Schüle, Eckert, Carina Weidner, Julia Weidner, Schöttle, Klisa, Sieber, Stricker, Gläser.

Großsachsenheim – VfB Vaihingen 0:4 (0:1)
Es war ein Spiel auf ein Tor, doch die Vaihinger brachten den Ball einfach nicht im Netz unter. Der VfB gewöhnte sich schnell an den Sachsenheimer Hartplatz und marschierte voran, doch erst nach 32 Minuten gelang das 1:0. Tamara Potrick hatte getroffen.
Auch in der zweiten Halbzeit hatten die Gäste die bessere Spielanlage und dominierten das Geschehen aus dem Mittelfeld heraus. In der 52. und 53. Minute ging es dann schnell. Potrick und Sandra Schlosser bauten die Führung auf 3:0 aus. Potrick erzielte einen Treffer à la Gerd Müller. Schlosser wollte zuerst flanken, sah dann allerdings, dass die Sachsenheimer Torfrau zu weit draußen stand. Neun Minuten vor dem Ende erzielte Tamara Potrick mit ihrem dritten Tor den 4:0-Endstand.
„Das war eine klasse Leistung. Die Mannschaft wird immer besser“, lobte VfB-Trainer Martin Käpplinger. Positive Worte fand er auch für Katherina Tsirogiannis. Seit Daniela Dertinger wegen eines Kreuzbandrisses ausfällt, ist sie der Kopf der Abwehr. „Das macht sie gut. Sie hat die Zügel in der Hand“, so Käpplinger. Der VfB bleibt also ohne Niederlage und steht in der Bezirksliga auf Platz drei, nur drei Punkte hinter dem Spitzenreiter, der ein Spiel mehr absolviert hat.

VfB Vaihingen: Knodel – Dieterle, Tsirogiannis, Katharina Christof (65.Assenheimer), Michaela Jeutter, Blessing (48. Carta), Schlosser, Oelschläger, Sara Jeutter, Haffner, Potrick.




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