Vaihingen (ev). 32 Mannschaften sind noch im Fußball-Pokalwettbewerb, darunter auch der VfB Vaihingen, der VfR Sersheim und im SV Iptingen II auch ein C-Ligist. Nur zwei Mannschaften aus der Sicherheitsliga sind noch im Rennen und gehören somit zu den Exoten im Wettbewerb.
Zwei Bezirksliga-Derbys brachte die Auslosung der dritten Runde im Fußball-Bezirkspokal-Wettbewerb. Der SV Germania Bietigheim trifft am heutigen Mittwoch auf den SV Freudental. Der SV Hellas Bietigheim ist beim Titelverteidiger GSV Pleidelsheim zu Gast. Insgesamt sind unter den 32 im Wettbewerb verbleibenden Mannschaften noch neun aus der Bezirksliga.
Einer der Bezirksligisten, der TKSZ Ludwigsburg, gastiert in Sersheim. Der heimische VfR (Kreisliga A3) hat heute Abend allerdings ein Problem. Etliche Spieler sind verletzt, gesperrt oder können beim Werktagsspiel aus schulischen beziehungsweise beruflichen Gründen oder wegen des Studiums nicht mitspielen. „Wir würden gerne weiterkommen, aber aufgrund dieser Situation wäre ein Ausscheiden auch nicht schlimm“, sagt VfR-Spielertrainer Björn Hammel. „Wir wollen TKSZ das Leben aber trotzdem schwer machen. Kampflos ergeben wir uns nicht“, so Hammel weiter. Das Spiel in Sersheim beginnt um 19 Uhr.
Um die gleiche Uhrzeit empfängt der VfB Vaihingen (ebenfalls Kreisliga A3) den GSV Erdmannhausen (Kreisliga A1). Die Sorgen beim VfB häufen sich zurzeit. Die Mannschaft steht sieglos am Tabellenende. Kommt da der Pokalwettbewerb nicht gerade recht, um den Kopf freizubekommen? Vaihingens Spielleiter Volker Kreb glaubt das nicht. Ein Spiel reiche dafür nicht aus. Trotzdem wollen die Vaihinger die Partie nutzen. Die Akteure, die am vergangenen Wochenende auf dem Platz standen, sollen voraussichtlich auch heute Abend zum Einsatz kommen, um spielerisch voranzukommen und um sich einzuspielen. „Wir wollen gegen Erdmannhausen ein paar Sachen versuchen“, so Kreb. Und wenn es im Pokal nicht funktioniert, sei es auch nicht so schlimm.
Einer der Exoten im Pokalwettbewerb ist der SV Iptingen II. Mit ein wenig Losglück hat es der C-Ligist in die dritte Runde geschafft. Zuvor musste die SVI-Zweite allerdings noch in die Qualifikation. Diese Hürde nahm sie ohne Schwierigkeiten und besiegte den FC Freiberg mit 7:0. In der ersten Runde sagte Iptingens Gegner Erligheim das Spiel dann ab, der SVI II war kampflos weiter. In der zweiten Runde kam es zu einem C-Liga-Duell gegen den SC Ludwigsburg. Im Elfmeterschießen (7:6) sicherte sich Iptingen II den Einzug in die dritte Runde. Neben dem TSV Grünbühl II ist Iptingen II die einzige Mannschaft aus der untersten Spielklasse, die noch im Wettbewerb ist. Zu Gast im Wiernsheimer Ortsteil wird heute Abend (19 Uhr) der TSC Kornwestheim sein.
Obwohl der Gegner zwei Klassen höher spielt, sagt SVI-Trainer Alfred Eberle: „Unser Ziel ist es, weiterzukommen.“ Lässt er etwa die erste Mannschaft antreteten? „Nein“, dementiert der Übungsleiter. Vielleicht werden zwei, drei Spieler zum Einsatz kommen, die in der A3-Mannschaft zuletzt die Bank drücken mussten, Stammspieler werden jedoch nicht im Aufgebot stehen. „Die Zweite hat sich das erkämpft. Jetzt sollen nicht andere die Lorbeeren ernten“, erklärt Eberle. Klar könne es so auch passieren, dass die Mannschaft vier oder mehr Gegentore kassiert, aber das glaubt der Trainer nicht. „Unsere Abwehr steht eigentlich sehr sicher.“ Er hofft dass es ähnlich kommt wie in einem Pokalspiel des badischen Verbands. Landesligist Birkenfeld hat Oberligist Weinheim aus dem Wettbewerb geworfen. „Vielleicht schaffen wir das ja mit Kornwestheim“, so Eberle.
