Freitag, 25. Mai 2012

BSG muss erste Niederlage einstecken


Vaihingen-Sachsenheim verliert gegen Schwäbisch Hall mit 93:131.
Tommy Bonds (mit Mütze) und seine Mannschaft hatten gegen Schwäbisch Hall das Nachsehen. Foto: Lämmle

BSG muss erste Niederlage einsteckenSchwäbisch Hall (ev) – Der Höhenflug der Landesliga-Basketballer der BSG Vaihingen-Sachsenheim ist vorerst vorüber. Nach drei Siegen in Folge hat die Mannschaft von Trainer Tommy Bonds ihre erste Niederlage einstecken müssen. Gegen die TSG Schwäbisch Hall, die bisher noch keine Punkte lassen musste, verlor Vaihingen-Sachsenheim mit 93:131.

Vor allem in der Offensive ging es im Landesliga-Spitzenspiel zur Sache. Immerhin hat selbst der Unterlegene fast 100 Punkte erzielt. Dass die Mannschaft aus Hohenlohe letzten Endes die Oberhand behielt, lag an der Leistung von Nathaniel Jean-Baptiste  und Jurica Puljic, ein ehemaliger Bundesligaspieler. Jean-Baptiste erzielte 38 Punkte, Puljic 44. Er demonstriere seine Stärke vor allem mit neun Dreier-Würfen. Jean-Bapiste erzielte fünf Dreier, so viele wie die BSG insgesamt. Bei Vaihingen-Sachsenheim war Christian Pichl (35), gefolgt von Thomas Gabriel (29), bester Werfer.

Bereits nach dem ersten Viertel führten die Gastgeber mit 30:17, zur Pause stand es 56:37. Im folgenden dritten Viertel ließ die TSG mehr zu. 30:30 endete der Abschnitt. Auch im letzten Viertel überzeugten die Gäste vor allem durch ihre äußerst schnell vorgetragenen Angriffe. Allerdings war jetzt Härte im Spiel, was laut Günter Lämmle, dem 1. Vorsitzenden der BSG, mitunter auch daran lag, dass die Schiedsrichter auf beiden Seiten zu viele Fehler machten. Einer der Leidtragenden der Härte war Ingo Jahn. Er bekam bei einem Positionswechsel von seinem Gegner beide Ellenbogen in den Hals gerammt, konnte jedoch weiterspielen. Sogar Coach Tommy Bonds, der normalerweise für seine ruhige Art auf der Trainerbank bekannt ist, schaltete sich nun öfters lauthals ein. „Generell war es kein schönes Spiel. Die Mannschaften rasten nur rauf und runter“, berichtete Lämmle. So sei es nicht verwunderlich gewesen, dass unter den rund 300 Zuschauern keine Stimmung aufkam.

Im Schlussviertel bauten die Haller ihre Führung noch einmal aus und gewannen am Ende mit 38 Punkten Unterschied. „Wenn die Härte nicht dring gewesen wäre, hätten wir nicht so deutlich verloren“, ist sich Lämmle sicher.
Von ihm gibt es noch ein Lob für das BSG-Team. Das habe sich von der Aggressivität nicht anstecken lassen, sondern hätte versucht, es spielerisch zu lösen.

BSG Vaihingen-Sachsenheim:
Ewig (4), Gabriel (29), Hahn (1), Jahn (6), Jelden (2), Lämmle (2), Pichl (35), Rödl, Stindl (14).


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