Freitag, 25. Mai 2012

Sporthalle wird zum Hexenkessel


Oberriexingen verliert gegen Kornwestheim 2 mit 25:30.
Lange hielten sich die Oberriexinger (helle Trikots) im Spiel. Am Ende verloren sie mit 25:30 gegen Kornwestheim 2.Foto: js

Oberriexingen (ev) – In der Handball-Kreisliga A lieferten sich die Mannschaften aus Oberriexingen und Kornwestheim einen erbitterten Kampf. Am Ende hat die SV-Zweite die Nase vorne und gewann mit 30:25.

Zwar hat der TSV Oberriexingen das Spiel gegen den SV Kornwestheim 2 verloren, trotzdem findet Oberriexingens Trainer Hans Schuster positive Worte. Die Kornwestheimer Zweite sei ja immerhin auch ein Aufstiegsfavorit.

Sowohl die Oberriexinger als auch der SV waren vor der Partie noch ungeschlagen. Ein dementsprechend hochklassiges und spannendes Spiel entwickelte sich. Zur Pause führten die Gastgeber mit 13:12.

Kornwestheim 2 reagierte und stellte die Abwehr auf ein 4:2 um. „Das Spiel ist dann
insgesamt härter geworden“, berichtete Schuster, der in dieser Phase des Spiels mit der Schiedsrichterleistung absolut nicht zufrieden gewesen ist. „Es wurde nur auf Zuruf gepfiffen. Ohne diese strittigen Entscheidungen wäre das Spiel offener gewesen. So aber lag der TSV plötzlich mit fünf Toren hinten.“

Schuster stellte auf eine offene Manndeckung um. Sein Team kam auch wieder auf drei Punkte heran. Mehr als das 25:30 war am Ende aber nicht drin. „Mir hat es vor allem gut gefallen, dass meine Mannschaft am Ende nicht aufgegeben hat und sich von der Hektik und der Stimmung in der Halle nicht beeinflussen lassen hat.“ Die Oberriexinger Halle sei in dieser Phase nämlich eine reiner Hexenkessel gewesen.
„Wir haben heute ein paar taktische Fehler gemacht“, resümierte Schuster. Der eigentliche Grund für die Niederlage sei aber, dass die Gäste durch ihre Aggressivität in dem kampfbetonten Spiel einen Vorteil hatten und diesen auch nutzten. „Da sind wir nicht so gut, aber gegen die Kornwestheimer, die schon fast einen übersteigerten Ehrgeiz an den Tag gelegt hatten, kann man verlieren“, meinte der Oberriexinger Trainer. Und spielerisch hätte sein Team mehr Akzente gesetzt. „Aber meine Spieler ziehen lieber mal zurück. Sie wissen, dass sie am nächsten Tag wieder zur Arbeit müssen“, so Schuster. „Mit der Niederlage können wir leben.“

TSV Oberriexingen:
Essich, Gutscher – Wild (3), Hans Schuster (3), Thieme (3), Scholze (2), Renier (2), Markus Müller (12), Stadelmann, Michael Schuster.


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