Vaihingen (tom) – Das erste Spiel in der Hockey-Verbandsliga entschieden die Frauen des Club an der Enz Vaihingen für sich. Sie besiegten Heidelberg 2 mit 2:0.
Tobias Müller war die Anstrengung nach dem Spiel gegen Heidelberg 2 anzusehen. „Drei Punkte, 2:0 Tore – das Ergebnis passt, die schönen Spiele kommen noch“, so sein Fazit nach der Partie. Er und seine Mannschaft hatten sich zum Saisonauftakt viel vorgenommen und wollten die positiven Erlebnisse aus dem Vorbereitungsspiel gegen Oberligist Ludwigsburg, den der CEV mit 2:0 besiegte, mitnehmen.
Die Gäste aus Heidelberg waren ohne Auswechselspieler angetreten. Trainer Müller dagegen stand trotz krankheitsbedingter Ausfälle die volle Anzahl von Spielerinnen zur Verfügung.
Das Spiel begann zerfahren und die Partie war zunächst ausgeglichen. Nach und nach übernahmen aber Vaihingerinnen die Kontrolle und wurden im Spielaufbau selbstbewusster. Allerdings brachte sich der CEV durch leichte Ballverluste immer wieder selbst in Bedrängnis und eröffnete so Heidelberg II einige Kontermöglichkeiten.
Mitte der ersten Hälfte war es dann Lotte Schmid, die einen Ball im Mittelfeld abfing und mustergültig durch ihr gefährliches Tempospiel zwei Heidelbergerinnen ausspielte und zum 1:0 einschob. Kurz vorher hatte sie noch eine Strafecke knapp neben das Tor gesetzt. Das Spiel war jetzt wieder zerfahren. Heidelberg 2 wurde gefährlicher, ohne allerdings dem Vaihinger Tor zu nah zu kommen.
Nach einer Auszeit – einer Neueinführung im Hockey – präsentierte sich Vaihingen stabiler und agierte sicherer. Eine Minute vor der Pause wurde Elvira Perleß geschickt in Szene gesetzt. Sie dribbelte sich durch die Gästeabwehr und spielte vor dem Tor mustergültig auf die freistehende Caro Fraas ab, die nur noch einschieben brauchte.
Mit dieser 2:0-Führung im Rücken und der konditionellen Überlegenheit schien es nur noch eine Frage der Zeit, bis Vaihingen das Spiel für sich entscheiden würde, aber der CEV brach 15 Minuten vor dem Ende ein. Die Fehlpässe häuften sich und Heidelberg scheiterte zweimal nur knapp.
Am Ende stand ein 2:0-Arbeitssieg für die Vaihinger auf dem Papier, „mit der Erkenntnis, dass alle noch viel zu tun haben“, so CEV-Trainer Tobias Müller nach dem Spiel gegen den HC Heidelberg 2.
Club an der Enz Vaihingen: Phillips – Stefanie Gerds, Michaela Gerds, Müller, Zündorf, Shimmele, Rummel, Gerstung, Knudsen, Gantenbein, Perleß, Büsche, Kretschmar, Fraas (1), Schmid (1), Idelberger.
