Freitag, 25. Mai 2012

Internationaler Vergleich für SVI und VfB




21/05 2010

Internationaler Vergleich für SVI und VfB

Fuba
Die Illinger A-Junioren (links) haben einen Titel in Wiernsheim zu verteidigen. Foto: Küppers

Wiernsheim (nac) Beim 26. internationalen Pfingstturnier des TSV Wiernsheim sind die Gastgeber nur Zuschauer. Doch auch ohne eigene Mannschaft hat der Wettbewerb für A-Jugend-Fußballer seinen Reiz nicht verloren – Teams aus der Region treffen auf Mannschaften aus dem Ausland. Der SV Illingen verteidigt den Pokal.

Ob es mit der Titelverteidigung aber klappt? Nicola Corrado, Jugendleiter und A-Juniorentrainer beim SVI ist skeptisch: „Es wird schwierig, weil viele Spieler im Urlaub oder verletzt sind. Die Pfingstferien sind für viele doch die Hauptreisezeit im Jahr.“ Vor allem der Ausfall der Stammkräfte Daniel Brenner (Urlaub und verletzt), Matthias Stocker (verletzt), Julian Gebauer (verletzt) und Tobias Rehfuß (Urlaub) wiegen schwer. Corrado: „Das sind ganz wichtige Spieler bei uns. Daniel Brenner zum Beispiel ist zusammen mit Dominik Knödler der Kopf der Mannschaft.“ Ein Silberstreif am Horizont – wenn auch ein kleiner – ist da wenigstens, dass Rehfuß voraussichtlich nur am Samstag fehlen wird. „Ich hoffe, dass es ihm auf Sonntag reicht“, sagt sein Trainer.

Dennoch lässt sich Corrado nicht unterkriegen und gibt sich kämpferisch. „Wir bekommen auf jeden Fall eine gute Truppe auf den Platz“, sagt der Übungsleiter. „Das Ziel ist die Titelverteidigung.“ Zu den härtesten Konkurrenten der Illinger auf dem Weg ins Finale sehen Corrado und Günter Kuhnle, Schriftführer der Fußballabteilung des TSV Wiernsheim, den TSV Phönix Lomersheim, die SpVgg 07 Ludwigsburg und den FC Littau aus der Schweiz. „Ludwigsburg tritt mit der zweiten Mannschaft an. Die schätze ich so stark wie wir ein“, sagt der SVI-Trainer. „Die Schweizer haben immer eine starke Mannschaft gestellt.“ Doch Kuhnle ergänzt: „Littau hat in den vergangenen Jahren etwas abgebaut.“

Für Toni di Secli ist das Turnier dagegen eine Standortbestimmung. „Die Gegner spielen in der Landesliga und der Bezirksstaffel, wir nur in der Kreisstaffel. Ich will einfach sehen, was die Mannschaft bringt“, sagt der Trainer des VfB Vaihingen. Allerdings muss er auf „drei ganz wichtige Spieler“ (Di Secli) verzichten. Regisseur Salvatore Stella ist verletzt, Torgarant Isafi Fatos im Urlaub. Und hinter dem Einsatz von Ahmed Grafit steht ein Fragezeichen.

Insgesamt zwölf Mannschaften kämpfen in drei Vierergruppen in der Vorrunde und in einer Zwischenrunde mit einem Endspiel um den Turniersieg. Mit dabei sind alte Bekannte wie beispielsweise der SV Illingen, der bisher „bei jedem Turnier teilgenommen hat“ (Corrado), oder der schweizerische FC Littau, aber auch ein paar neue Namen. Aus den Niederlanden nimmt erstmals der FC Zutphen teil. Noch nie beim Turnier waren auch OSK Rosina aus der Slowakai. „Der besondere Reiz des Turniers ist es, dass ausländische Teams auf den lokalen Touch mit Mannschaften aus der Region treffen“, sagt Kuhnle. „Auch wenn es vielleicht ein bisschen vermessen klingt, das Turnier dient der Völkerverständigung und dem Austausch mit anderen Nationen.“

Der TSV Wiernsheim stellt in diesem Jahr keine Mannschaft. „Das ist sehr ärgerlich“, sagt Kuhnle. Doch die Spielgemeinschaft zwischen Wiernsheim, Großglattbach und Iptingen ist nach der Winterpause zerbrochen. „Die Jungs, vor allem die Wiernsheimer, hatten keine Lust mehr, ins Training zu gehen“, erklärt der Schriftführer. „Deshalb mussten wir die Mannschaft abmelden.“ Auch für das nächste Jahr dünkt ihm nichts Gutes. Kuhnle: „Es kommen nur wenige Spieler aus der B-Jugend heraus. Die werden wir wohl als Gastspieler bei einem anderen Verein unterbringen. Es droht auch im nächsten Jahr, dass unser eigenes Turnier ohne Wiernsheimer Mannschaft stattfindet.“




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