Freitag, 25. Mai 2012

Vaihingen kann die Meisterfeier planen




17/03 2010

Vaihingen kann die Meisterfeier planen

Basketball (nac). Den Meistersekt können die Basketballerinnen der BSG Vaihingen/Sachsenheim kalt stellen. Nach dem 53:38-Sieg über den TV Echterdingen fehlt der Mannschaft des Trainergespanns Wolfgang Hölzle und Christian Flätgen nur noch ein Sieg im letzten Saisonspiel gegen Tabellenschlusslicht TV Markgröningen, um sich den Titel in der Bezirksliga 1 zu sichern. Die Vaihingerinnen haben einen Sieg Vorsprung vor dem Zweitplatzierten BSG Ludwigsburg IV. Allerdings haben die Barockstädterinnen den direkten Vergleich mit der BSG Vaihingen/Sachsenheim gewonnen. Unbestätigten Meldungen zufolge sind aber die Ludwigsburgerinnen vor einigen Wochen in Echterdingen unentschuldigt nicht angetreten. Sollte dieses Spiel nicht wiederholt werden, sondern am grünen Tisch für den TVE gewertet werden, steht der Aufstieg der Vaihingerinnen bereits fest.

Beinahe wären die Vaihingerinnen gegen den TV Echterdingen aber an dem Druck, den sie sich selbst aufgebaut hatten, zerbrochen. „Im Hinterkof hatten alle Spielerinnen die Meisterschaft“, sagt Trainer Hölzle. „Wir haben uns sehr schwer getan. Ich habe manchmal gedacht: ,Sind das überhaupt meine Spielerinnen, die da auf dem Feld stehen?‘“ Es seien beispielsweise Fehler passiert, die „sonst noch nie passiert sind“ (Hölzle). Beispielsweise hätte eine Vaihingerin beim Einwurf unter dem eigenen Korb nach einem Echterdinger Korberfolg zweimal übertreten. Die Folge: Sofortiger Ballbesitz für die Gäste.

Mit der Umstellung von einer Ganzfeld-Mann-Mann-Verteidigung auf eine 2-3-Zonenverteidigung im dritten Viertel kam der Umschwung. Nach dem 23:28-Halbzeitrückstand kämpften sich die Vaihinger bis zum Ende des dritten Durchgangs auf einen Punkt heran (36:37). Die Gastgeberinnen waren endlich im Spiel. Und mit einem „überragenden letzten Viertel“ (Hölzle), das die Vaihingerinnen mit 15:1 gewannen, fuhren sie den letztlich souveränen Sieg ein. Hölzle: „Die Echterdingerinnen sind im vierten Viertel richtig eingebrochen. Wir haben das ganze Spiel viel Druck auf sie gemacht. Aber wir haben im letzten Viertel auch richtig gut gespielt.“

BSG Vaihingen/Sachsenheim: Beuttenmüller (2), Deisch, Ehmke (2), Fiedler, Kücül, Lämmle (22), Miley (7), Roller (11), Theilig, Weber (9).




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