Vaihingen/Sachsenheim (dha) – Die Landesliga-Basketballer der BSG Vaihingen-Sachsenheim schafften es nicht, gegen Rot-Weiß Stuttgart einen 22-Punkte-Vorsprung über die Zeit zu bringen. Sie gaben das Spiel im zweiten Abschnitt aus der Hand und unterlagen mit 91:97.
Die BSG begann das Spiel gegen die Red Heats aus der Landeshauptstadt furios. In den ersten drei Minuten spielten die Gastgeber in der Lichtensternsporthalle in Sachsenheim stark, konzentriert und führten schnell mit 12:0. Erst nach dreieinhalb Minuten und einer Auszeit erzielten die Gäste nach dreieinhalb Minuten den ersten Korb. Doch die BSG war weiter dominanter und erspielte sich in den ersten zehn Minuten, angeführt von Alexander Stindl – mit 25 Punkten bester BSG-Werfer – und Christian Pichl, eine 33:16-Führung.
Im zweiten Viertel spielten die Basketballer aus Vaihingen und Sachsenheim zunächst so weiter und hatten nach 13 Minuten einen 22-Punkte-Vorsprung herausgespielt (42:20). Doch nach 17 Minuten hieß es nur noch 49:36. Zur Pause führte das Team von Tommy Bonds noch mit elf Punkten (56:45).
Im zweiten Spielabschnitt machten die Gäste mehr Druck und begannen härter zu spielen. „Davon haben wir uns etwas einschüchtern lassen und dadurch die Konzentration verloren“, suchte BSG-Kapitän Thomas Gabriel später nach Erklärungen für den Einbruch, der folgen sollte.
Nach 26 Minuten stand es 62:58. Die Stuttgarter spielten sich in einen Rausch und bei der BSG lief nicht mehr viel zusammen.
Im letzten Viertel war eine Minute gespielt, als sich der Ball zum 73:73-Ausgleich in den BSG-Korb senkte und 90 Sekunden später stand mit 73:75 die erste ESV-Führung auf der Anzeigetafel. Zudem mussten dann noch Christian Pichl (24 Punkte) mit fünftem Foul und Kapitän Thomas Gabriel (17 Punkte) angeschlagen vom Feld.
In den letzten fünf Minuten entwickelte sich ein hart umkämpftes Spiel, doch das Team von Spielertrainer Ivica Ristic, bei dem Jordan Santana Pepen mit 22 Punkten der erfolgreichste Werfer war, gab die Führung nicht mehr her und siegte am Ende mit 97:91.
Christian Pichl suchte die Schuld bei den Unparteiischen: „Aufgrund fragwürdiger Schiedsrichterentscheidungen wurden wir aus dem Spiel genommen.“ Gabriel dagegen schaute auf die Spielweise: „Stuttgart hat gegen Ende mit einer härteren Gangart gespielt und wir waren zu brav.“ Trotzdem gewann der Kapitän dem Spiel noch etwas Positives ab: „Unsere Jugendspieler Raphael Kirsten und Michael Lämmle haben eine gute Leistung gezeigt.“
BSG Vaihingen-Sachsenheim: Gabriel (17 Punkte), Hölzle (4), Jahn (15), Kirsten (4), Lämmle (2), Pichl (24), Stindl (25), Florian Hachenberger, Hahn, Göbgen, Dogan.
