Freitag, 25. Mai 2012

Fünf Gründe, warum der TVV wieder Meister wird




Vaihingen will Titel verteidigen.
Am Wochenende findet in Calw die deutsche Meisterschaft statt.

Vaihingen/Calw (ev) – Am Wochenende (7./8. März) haben die Faustballer des TV Vaihingen die Chance auf den nächsten Titel: In Calw findet die deutsche Meisterschaft statt und dabei darf auch der Süddeutsche Meister nicht fehlen. Die VKZ nennt fünf Gründe, warum der TVV gute Karten hat, wieder zu gewinnen.

Das Umfeld: Ein volles Haus erwarten die Veranstalter des TSV Calw am Wochenende in der Sporthallle an der Jahnstraße in Calw-Stammheim. TVV-Trainer Werner Blechschmidt kommt das gelegen. „Das wird bestimmt so toll wie beim Europapokal in Vaihingen. Nur dass die Stimmung dieses Mal nicht so einseitig sein wird, weil alle Teams ihre Fans mitbringen werden.“ Er erwartet Gänsehaut, wenn auf den Tribünen tolle Aktionen der Mannschaften bejubelt werden. „Wir werden dem Norden zeigen, dass der Süden faustballbegeistert ist“, meint er. Auch etliche Vaihinger Fans werden erwartet. Die Süd-Teams haben aber nicht nur wegen der Fans einen Heimvorteil, sondern auch weil sie die Halle in Calw bereits kennen. Sie durften dort schon trainieren. Die Vaihinger haben festgestellt, dass sie durchaus mit der Halle am Alten Postweg in Vaihingen zu vergleichen ist. Zählbares erwartet Blechschmidt von diesem Vorteil zwar nicht, aber ein kleiner Wohlfühlfaktor sei es auf jeden Fall.

Die Favoritenrolle: Drei Titel holte der TV Vaihingen im vergangenen Jahr. Favorit war er dabei weder bei den beiden deutschen Meisterschaften (Halle/Feld) noch beim Europapokal. Das hat sich nun geändert. Druck verspüren die Vaihinger allerdings keinen. Im Gegenteil: „Es gibt uns Sicherheit. Wir haben dreimal bewiesen, dass wir bei solchen Events bestehen können“, sagt Blechschmidt. Auch überheblich ist der Südmeister nicht geworden: „Wir wissen, dass die anderen auch Faustball spielen können und werden konzentriert in jede Partie gehen.“

Die Form: Das Sorgenkind des TV Vaihingen ist Michael Krauß. Er hat sich wegen seiner Schulterprobleme im Training stark zurückgenommen. „Er ist eine wichtige Komponente in unserem Spiel. Ich hoffe, wir können ihn einsetzen“, sagt Blechschmidt. Doch auch wenn Krauß’ Schulter nicht bis zum Ende durchhält, ist kein Qualitätsverlust zu erwarten, da der TV Vaihingen in Michael Marx und Markus Knodel zwei Spieler in den Reihen hat, die den Ausfall von Krauß kompensieren können.Werner Blechschmidt setzt sowieso auf eine geschlossene Mannschaftsleistung und nicht auf Einzelleistungen.
In Sachen Training wurde laut dem Übungsleiter alles getan, was nötig war. Die Spieler seien fit, vor allem Angreifer Kolja Meyer sei in einer bestechenden Form. Er wird sich wohl auch um die Angaben kümmern. Das Fazit von Trainer Werner Blechschmidt: „Die anderen Mannschaften müssen erst einmal gegen uns gewinnen.“

Das Ziel: Das Ziel des TV Vaihingen ist die Titelverteidigung. „Was anderes kommt gar nicht infrage. Wir haben unseren Fans gegenüber Verpflichtungen und wir wollen es selbst“, sagt Blechschmidt. Seine Mannschaft will zeigen, dass die letzten drei Erfolge nicht zufällig entstanden sind.

Der Weg ins Finale: Um den Titel zu verteidigen, muss der TV Vaihingen zunächst das Finale erreichen. Dabei gelten etwas andere Regeln als in der Bundesliga. Bei der DM wird auf drei Gewinnsätze bis elf gespielt. „Wir müssen loslegen wie die Feuerwehr und den Gegner unter Druck setzen. So wie beim Europapokal“, gibt Blechschmidt die Richtung vor. Vor einem Jahr wurde noch auf vier Sätze gespielt. Die Anzahl der Spiele spricht jedoch für die Verkürzung und Blechschmidt kennt noch einen weitern Grund: „Wenn ein Spiel langweilig ist, ist es schnell vorbei.“
In der Vorrundengruppe erwarten den TV Vaihingen zwei Knüllerspiele. Zunächst kommt es zum württembergischen Derby zwischen Vaihingen und Stammheim. Stammheim war während der Saison eines von zwei Teams, das den Südmeister geschlagen hat. Aber Blechschmidt verspricht: „Stammheim hat damals zwar ein gutes Spiel gemacht, aber wir haben nur durch Fehler geglänzt. Das passiert dieses Mal nicht.“ Das zweite Spiel gegen Hammah ist die Neuauflage des Finales 2008 und es könnte auch das Endspiel 2009 werden. Werner Blechschmidt: „Vaihingen gegen Hammah – das wäre doch ein gutes Finale.“ Zumindest wenn es so ausgeht wie vor einem Jahr, als der TV Vaihingen gewonnen hat.




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