Freitag, 25. Mai 2012

„Sie müssen auf uns aufpassen“




18/06 2010

„Sie müssen auf uns aufpassen“

Fuba
Iptingens Trainer Alfred Eberle gibt die Richtung vor: nach vorne Foto: Nachreiner

Iptingen (nac). Jetzt gilt’s: An diesem Sonntag (15 Uhr) trifft der A-Ligist SV Iptingen in Horrheim im Relegationsspiel auf den B-Ligisten TSV Kleinsachsenheim. „Das Selbstvertrauen ist da“, sagt SVI-Trainer Alfred Eberle.

„Wir haben in den vergangenen zwei Wochen gut gearbeitet“, sagt Alfred Eberle. „Die Spieler müssen das Gefühl haben, dass wir alles gemacht haben. Und das haben wir.“ In mehreren Gesprächen bereitete der Iptinger Übungsleiter seine Spieler auf den Gegner vor. „Wir dürfen es nicht zu leicht nehmen. Aber wir haben auch eine gewisse Klasse“, sagte er. Bei Technik und Taktik achtete Eberle vor allem darauf, dass seine Spieler kompakt nach hinten stehen und schnell umschalten, sobald der SVI in Ballbesitz kommt. „Sönmez Spor Bietigheim hat in der ersten Runde der Relegation am vergangenen Wochenende zwar nicht viel nach vorne gemacht. Aber wenn, dann war die Kleinsachsenheimer Abwehr nicht sattelfest“, berichtet Eberle. „Wenn man sie unter Druck setzt, können wir sie in Verlegenheit bringen.“
Das Prunkstück der Kleinsachsenheimer ist die Offensive. Eberle: „Ihre Stärken liegen in ihrem schnellen Spiel und, dass sie in der Offensive gute Spieler haben.“ Angst hat der Iptinger Trainer dennoch nicht vor einem Angriffswirbel des B-Ligisten. Vielmehr warnt er den Gegner: „Sie müssen auf uns aufpassen.“

Unterschiedlicher könnten aber die Vorzeichen – wie in einem Relegationsspiel üblich – nicht sein. Kleinsachsenheim surft als Zweiter der Kreisliga B 5 auf einer Erfolgswelle. Der TSV kommt mit dem Selbstvertrauen von drei, wenn man die erste Runde der Relegation dazunimmt, sogar vier Siegen in Folge nach Horrheim. Der SV Iptingen wurde seit dem 18. Spieltag, als er auf Platz vier stand, in der Kreisliga A 3 kontinuierlich durchgereicht bis zum Abstiegsrelegationsplatz. Doch schlechte Ergebnisse haben die Iptinger nicht erzielt. Am letzten Saisonspieltag holten sie beim Meister Löchgau II ein 0:0. Einen Spieltag zuvor schickten sie den FC Gündelbach durch das 7:1 in die B-Klasse. „Wenn wir eine schlechte Runde gespielt hätten, wäre es ein Vorteil für Kleinsachsenheim“, sagt Eberle. „Mit 36 Punkten haben wir aber für einen Aufsteiger eine gute Runde gespielt. Das Selbstvertrauen ist da.“

Verzichten muss der Iptinger Trainer auf Julian Schreder. Der Stürmer hat eine Innenbandverletzung im Knie noch nicht auskuriert. Allerdings sind dafür alle anderen Spieler fit – auch die Langzeitverletzten. Darunter auch Mittelfeldstratege Manuel Rivoir, der in dieser Woche erstmals wieder mittrainiert hat, nachdem er fast die gesamte Rückrunde gefehlt hatte. Mit seiner Erfahrung aus der Landesliga könnte er der entscheidende Faktor werden. Doch Eberle drückt auf die Euphoriebremse: „Ich glaube nicht, dass er so einen großen Unterschied ausmacht. Außerdem ist es wohl noch zu früh für ihn, von Anfang an zu spielen.“




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