Freitag, 25. Mai 2012

Als jüngster Teilnehmer auf der Strecke




Alexander Krieger aus Vaihingen hat bei der Bayern-Rundfahrt einen Achtungserfolg erzielt.	Foto: Küppers
Alexander Krieger aus Vaihingen hat bei der Bayern-Rundfahrt einen Achtungserfolg erzielt. Foto: Küppers

Vaihingen (rkü). „Das war eine tierisch gute Leistung“, sagt Hartmut Krieger über das, was sein Sohn Alexander bei der Bayern-Rundfahrt gezeigt hat. Das Radsport-Talent aus Vaihingen maß sich auf 750 Kilometern mit etablierten Spitzensportlern.

Alexander Krieger hat in der Vergangenheit schon viele Erfolge in den Jugend- und Juniorenklassen gefeiert. So stark wie bei der Bayern-Rundfahrt war die Konkurrenz aber nie. Neun der 20 Teams haben ihren Start bei der Tour de France zugesag. Darum sind die zwei Etappen mit Platzierungen auf Rang 26 und 23 auch ein besonderer Erfolg für den 18-jährigen Vaihinger, der als jüngster Teilnehmer an den Start ging. Im Gesamtklassement landete er auf dem 85. Platz.

Für die 122 Teilnehmer aus 24 Nationen führte die Strecke gleich am ersten Tag von Erding nach Vichtach, das sind 190 Kilometer. Der Schnellste benötigte für diese Distanz vier Stunden und 41:50 Minuten. Krieger hatte einen Rückstand von mehr als zehn Minuten und landete abgeschlagen auf Rang 106. Der zweite Tag verlief völlig anders für den Vaihinger, der für das Team Heizomat fährt. Die 200,5 Kilometer von Vichtach nach Bayreuth bedeuteten die längste Etappe der Rundfahrt.

Als sich das Feld bei der zweiten Bergwertung teilte, die zwar nicht so lang, aber dafür sehr steil war, biss sich Krieger in der Spitzengruppe fest. Der Vaihinger ließ sich nicht mehr abhängen und kam trotz eines Massensturzes, bei dem auch er heftig abbremsen musste, mit der Spitze ins Ziel. Nach vier Minuten Rückstand auf der dritten Etappe von Bayreuth nach Hersbruck folgte der zweite Rückschlag: Das Einzelzeitfahren brachte Krieger nur den 107. Platz ein. Für den 27,8 Kilometer langen Kurs brauchte er 41:21 Minuten, das sind 5:17 Minuten Rückstand. Umso besser lief es gestern auf der Abschlussetappe. Der Rückstand auf den Führenden betrug nach 156,6 Kilometern gerade einmal 16 Sekunden – Rang 23.




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