Vaihingen (dma) – Um sich endgültig keine Gedanken um die Abstiegsränge mehr machen zu müssen, wollte der Club an der Enz gegen Freiburg drei Punkte holen, was am Ende auch gelang.
Von Beginn an war Vaihingen im Vorteil, denn Freiburg reiste ohne Auswechselspieler an. Der CEV lief dagegen in Bestbesetzung auf.
Trotzdem verpassten es die Hausherren in der Anfangsphase, Ruhe ins Spiel zu bringen und den Freiburgern das eigene Spiel aufzuzwingen. Viele Fehlpässe prägten den Beginn des Spiels. Erst nach zehn Minuten kam Vaihingen besser in die Partie und kontrollierte diese. In der 25. Minute wurde dem Club an der Enz ein Siebenmeter zugesprochen– Jens Peters vergab.
Doch direkt nach der vergebenen Chance fingen die Vaihinger den Ball wieder ab und Felix Gantenbein schob bei seinem Comeback nach einem Handbruch zum verdienten 1:0 ein. Vaihingen war nun zwar deutlich besser als Freiburg – ohne jedoch wirklich zu überzeugen. Der CEV leistete sich zu viele Ballverluste, was den Spielaufbau ein ums andere mal unterbrach und keinen Spielfluss zustande kommen ließ.
Nach dem Seitenwechsel versuchten die CEV-Akteure die von Trainer Tobias Müller angesprochenen Fehler abzustellen. Freiburg hatte nun kaum mehr nennenswerte Szenen und Vaihingen machte weiterhin Druck.
Nachdem sich Jens Peters im Schusskreis durchgesetzt hatte, ließ er auch dem Torwart keine Chance und schob den Ball zum 2:0 in die Maschen. Auch im Anschluss blieb der CEV am Drücker und provozierte Freiburg zu Fehlern, was dazu führte, dass Vaihingen einen weiteren Siebenmeter zugesprochen bekam, welchen Jan Richter sicher zum 3:0 verwandelte.
In den letzten zehn Minuten ließ bei Vaihingen die Konzentration nach. Trotzdem gelang es den Enzstädtern noch ein Tor nachzulegen, da sich Ludwig Schmid den Ball schnappte, drei Freiburger stehen ließ und zum 4:0-Endstand einschob.
„Wir haben schlecht gespielt und trotzdem gewonnen. Zum Glück läuft es auch mal so, denn zuletzt waren wir oft gut und haben dann unglücklich verloren. Ich nenne das ausgleichende Gerechtigkeit“, gab Spielführer Schmid nach Spielende zu Protokoll.
Club an der Enz: Löpsinger, Mayr , Simon Zeeb, Jan-Michael Zeeb, Christof Zeeb, Scherer, Spachmann, Förnzler, Therolf, Richter (1), Weimar, Klich, Gerds, Schmid (1), Gantenbein (1), Peters (1).
