Donnerstag, 24. Mai 2012

111 Spiele an einem Tag


Tie-Break-Turnier beim TSC Vaihingen.
Platz drei bei den Damen ging an Steffi Fuchs und Silke Ammon aus Vaihingen (rechts). Heidi Körner und Philipp Scheyhing wurden Zweite im Mixed. Foto: js

Vaihingen (dha) – Bereits zum dritten Mal fand das Tie-Break-Turnier in Vaihingen statt. Es siegten Joachim Hickl/Marcus Gessl im Herren- und Sandra Horvath/Ute Kilian im Damen-Doppel. Das Mixed gewannen Anita Gamm/Joachim Hickl. Insgesamt gingen 47 Teilnehmer aus 14 Vereinen an den Start.
Nach 2006 und 2007 wurde das Turnier bereits zum dritten Mal in Folge vom TSC Vaihingen ausgerichtet. Veranstalter ist der Württembergische Tennis Bund (WTB), Bezirk 2, der seine Grenzen bei Maulbronn/Schmie, Pleidelsheim und Ludwigsburg/Kornwestheim hat.
Um das Tie-Break-Turnier ausrichten zu können, hat sich der TSC beim WTB beworben und zum dritten Mal den Zuschlag bekommen. Was es bedeutet, ein Tennisturnier mit knapp 50 Teilnehmern auszurichten, weiß Turnierleiterin Silke Ammon, die auch Breitensportwartin beim TSC ist. „Es ist wichtig, ein funktionierendes Team im Hintergrund zu haben.“ Da gibt es zum einen das Küchenteam, das sich um die Verpflegung der Teilnehmer kümmert. Dazu kommt der Oberschiedsrichter Siegfried Salomon und der Turnierausschuss. Dieser besteht aus Gerd Hummel (Verbandsbreitensportwart), Peter Walther (Bezirksbreitensportwart Bezirk 2), Günther Herkommer (1. Vorsitzender des TSC Vaihingen) und Ammon. Ammons Arbeit kommt auch bei den Spielern gut an. „Das macht sie super“, lobt eine Teilnehmerin.
Die Teilnehmer des Tie-Break-Turniers sind Hobbyspieler ab 30 Jahren, die Mitglied eines Tennisvereins des Bezirkes 2 sind und 2008 nicht in einer aktiven Mannschaft gespielt haben und nicht spielen werden. Die 47 Spieler des Turniers kommen insgesamt aus 14 Vereinen, unter anderem aus Aurich, Enzweihingen, Kleinglattbach, Sersheim und Vaihingen.
Beim Turnier herrscht eine gute und freundschaftliche Atmosphäre. Ammon: „Viele Spieler kennen sich. Man trifft sich auf anderen Breitensportturnieren im Bezirk und kennt sich von der „Hobbyrunde“. Die „Hobbyfamilie“ kenne sich eben.“ Viele Teilnehmer spielen schon zum dritten Mal beim Tie-Break-Turnier in Vaihingen.
Trotz aller Freundschaft wurde trotzdem gekämpft. Aber wie funktioniert eigentlich ein Tie-Break-Turnier?
Die Herren und Damen treten in Doppeln sowie im Mixed gegeneinander an. Gespielt wird auf zwei Gewinn-Tie-Breaks. Ein Tie-Break geht bis zum siebten Punkt. Steht es 6:6 wird solange gespielt, bis ein Paar zwei Punkte Vorsprung hat. Ein Spiel dauert im Durchschnitt 20 bis 25 Minuten.
Bei den Damen waren acht Doppel gemeldet. In den zwei Vierergruppen kamen jeweils die ersten Beiden in die Haupt-, die Dritt- und Viertplatzierten in die Nebenrunde.
In einer Sechser- sowie in einer Fünfergruppen spielten die Herren ihre Doppel aus. Auch hier kamen die ersten Vier in die Haupt- und Nebenrunde. Die Fünftplatzierten spielten ihre Platzierung aus.
Im Mixed gab es zwei Fünfer- und zwei Vierergruppen. Genauso wie bei den Herren kamen die ersten Vier in die Haupt- sowie Nebenrunde und die Fünftplatzierten spielten ihre Platzierung jeweils aus. In allen Gruppen wurde jeder gegen jeden gespielt. Insgesamt wurden am ganzen Tag 111 Spiele auf den fünf Sandplätzen des TSC ausgetragen.
Die letzten Finals waren ursprünglich um 17.30 Uhr angesetzt. Doch durch viele spannende, aber auch lange Spiele in der Gruppenphase gerieten die Veranstalter ein wenig in Zeitverzug.
Im Herren-Doppel waren Joachim Hickl Marcus Gessl (TC/Salamander Kornwestheim) erfolgreich. Sie setzten sich im Finale mit 7:0 und 7:5 gegen Dieter Bauer (TC Aurich)/Philipp Scheyhing (TC Sersheim) durch. Den dritten Platz konnten Herbert Bieselin/Klaus Kolasch (TC Pleidelsheim) erkämpfen. Bei den Damen siegten Sandra Horvath/Ute Kilian (TC Freiberg) durch einen 8:6,7:5-Erfolg gegen Gaby Steiger/Susanne Hanauer vom TSC Schwieberdingen.
 Auf Platz drei kam Turnierleiterin Silke Ammon mit Steffi Fuchs (TSC Vaihingen). Das Mixed konnten Anita Gamm/Joachim Hickl (Salamander Kornwestheim) für sich entscheiden. Im Finale siegten sie mit 7:1 und 7:5 gegen die Sersheimer Heidi Körner/Philipp Scheyhing. Dritter wurden Sandra Horvath/Christian Aldinger (TC Freiberg).


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