Donnerstag, 24. Mai 2012

Spiel, Spaß und viel Bewegung


Sportwochenende in Oberriexingen
Viel Wasser in der Enz: Nach dem ORI-Athlon taten manchem Teilnehmer die Arme weh. Fotos: Gergen

Oberriexingen (vg) – Nach dem 9. Volkslaufspektakel durch die Straßen und über die Flure Oberriexingens am Freitag ging es am Samstag in der Sporthalle gleich weiter mit einem spannenden Freizeit-Volleyball-Turnier. Zwölf Mannschaften waren gemeldet, darunter Mannschaften mit den Namen „Wilde Harmonie“, „Die Gönner“ oder „Moment bitte“.
Letzt genannte Equipe wird ausschließlich von Lehrern aus der Umgebung gestellt und war heimlicher Favorit, nachdem der Vorjahressieger, die „ESG Kornwestheim“, kurzfristig abgesagt hatte, wie Turnierleiter Erich Bannert erklärte. Nach mehreren spannenden Begegnungen mussten sich die Pauker jedoch einer weiteren auswärtigen Mannschaft, „Häretikon“ aus Stuttgart, mit 25:17 und 25:22 geschlagen geben. Bestes Oberriexinger Team waren die „Montagsturner“, die den dritten Platz belegten. Die rote Laterne oder in diesem Fall den berühmt-berüchtigten roten Gartenzwerg bekam mit den „Schmetter-lingen“ ebenfalls eine Heimmannschaft überreicht.
Am Sonntag ging es dann beim ORI-Athlon ebenso sportlich und kämpferisch weiter. Der Anpfiff zum dreiteiligen Wettstreit erfolgte um 9 Uhr beim Flecken-Kick auf dem Sportplatz. Hier traten elf Teams auf kleinem Feld gegeneinander an, von denen jedoch nur acht am gesamten ORI-Athlon teilnahmen. Gespielt wurde jeweils zwölf Minuten.
Die Vorjahressieger „Leos Jungs“ wurden dabei ihrer Favoritenrolle gerecht. Die junge Truppe besteht fast ausschließlich aus ehemaligen A-Jugendspielern, die mittlerweile in der ersten und zweiten Oberriexinger Mannschaft aktiv sind, und hatte deshalb das größte Potential vorzuweisen. Um den Spaßfaktor noch zu erhöhen, hatte man sich zudem mit zwei Mädels und dem jüngsten Turnierteilnehmer, dem zehnjährigen Maximilian Zech, verstärkt, die denn auch alle drei prompt für Tore sorgten. So wurden im Endspiel die „Schmetter-linge“ mit 2:0 auf den zweiten Platz verwiesen.
Parallel zum Flecken-Cup wurde gegen Mittag dann bei strahlendem Sonnenschein das Kanurennen gestartet. Von den acht ORI-Athlon-Teams wurden jeweils zwei Boote mit drei Ruderern und einem neutralen Steuermann auf die insgesamt 400 Meter lange Strecke flussab- und aufwärts geschickt. Sieger war dabei auch in diesem Jahr wieder das „Somako“-Team, das mit 3:43 Minuten eine gute Zeit vorlegte, dicht gefolgt von den „Schmetter-lingen“ und der „Grundhärte“.
Selbst das Damen-/Jugendboot von „Beach-M“ schlug sich mit 4:22 Minuten tapfer, obwohl die Enz durch den hohen Wasserstand und die stärkere Strömung diesmal noch schwerer stromaufwärts zu befahren war. Da hallten nicht nur Anfeuerungsrufe, sondern auch so manches Stöhnen ans Ufer, wenn die Arme Richtung Ziel immer schwerer wurden.
Als Teilnehmer die weiteste Anreise hatte übrigens die Robert-Bosch Betriebssportgruppe „Eisenach“ um den Ex-Oberriexinger Jürgen Mayer. Seine Männer kämpften zwar nicht bei den ersten Plätzen mit, zeigten aber einen großen Einsatz und hatten viel Spaß. Doch der Wettergott meinte es trotz professioneller Turnierleitung durch Pfarrer Ulrich Gratz bei der dritten und letzten Disziplin, dem Beach-Volleyball, nicht mehr ganz so gut und ließ Blitz und Donner folgen, so dass die Spiele nach der Vorrunde abgebrochen und die Zuschauer ins Sportlerheim flüchten mussten. Da die „Schmetter-linge“ bis zu diesem Zeitpunkt als dreifache Zweite im Turnier nach Punkten führten, wurden sie vor „Grundhärte“ und „Beach-M“ als ORI-Athlon-Champions ermittelt und bekamen zum roten Zwerg vom Vortag nun auch noch den großen Siegerpokal überreicht.


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