Hockeymänner dürfen weiter vom Aufstieg träumen
12/07 2010
Hockeymänner dürfen weiter vom Aufstieg träumen
Vaihingen (nac). Die Hockeymänner des Club an der Enz Vaihingen haben das Minimalziel erreicht. Durch den 3:1-Sieg gegen den HC Esslingen und die 0:2-Niederlage des Konkurrenten HC Tübingen bei Suebia Aalen beenden die Vaihinger die Saison auf dem zweiten Platz der 2. Verbandsliga. „Und Platz zwei ist aufstiegsberechtigt“, berichtet Trainer Klaus Kaiser. Aber nur, wenn sich die Gerüchte in der Sommerpause bewahrheiten sollten. Aus gut informierten Kreisen heißt es nämlich, dass neben der TSG Heidelberg, die ihre Mannschaft bereits zurückgezogen hat, noch ein weiterer regulärer Absteiger in der 1. Verbandsliga ermittelt wird. Damit würde ein Platz in der höheren Klasse frei werden für den CEV. Kaiser: „Vom Potenzial und der Technik hat die Mannschaft das Zeug, eine Klasse höher zu spielen.“
Das zeigten die Vaihinger auch gegen Esslingen. „Vom Spielaufbau sah das gut aus. Wir haben den Ball laufen lassen und defensiv wenig zugelassen“, lobte Trainer Kaiser. Das einzige Manko: die Chancenverwertung. „Zur Halbzeit nur mit 1:0 zu führen, ist ein Lacher. Wir hätten das Spiel viel früher entscheiden müssen. Aber bei mehr als 35. Grad Celsius spielt man nicht 70 Minuten lang konzentriert“, erklärte der Übungsleiter. In der Gluthitze auf dem Vaihinger Kunstrasenplatz war der CEV allerdings von Anfang das dominierende Team und läuferisch stärker. Kaiser: „Mannschaften, die ich trainiere, sind immer gut zu Fuß.“ Bereits nach zwölf Minuten nutzte Frederik Brust eine Strafecke zur 1:0-Führung. Doch erst in der 41. Minute legte erneut Brust nach. Nach einem Angriff über rechts zog der Angreifer knapp innerhalb des Schusskreises ab. Das 3:0 (49. Minute) fiel nach einem Konter. Ludwig Schmid trieb den Ball über das Spielfeld und legte auf Manuel Max ab, der wiederum Dennis Borrmann bediente. Den 1:3-Endstand stellte Patrick Lindenmaier her (54.). Er zog vom Schusskreis ab.
Dass die Partie nicht höher geendet ist, lag vor allem an Esslingens Torwart Thomas Besemer. Der Goalie warf sich immer wieder erfolgreich in die Schüsse der Vaihinger. Er parierte beispielsweise in der 25. Minute gegen Brust, als dieser frei vor ihm aufgetaucht war. Oder gegen Felix Gantenbein (40., 42. und 62.). Oder gegen Benjamin Sperling (44. und 61.). Oder gegen Oliver Koopmann (69.).
Club an der Enz Vaihingen: Löpsinger – Jan-Michael Zeeb, Schmid, Brust, Borrmann, Sperling, Weimar, Schneider. Max, Mayr, Koopmann, Binder, Christof Zeeb, Knudsen, Gantenbein.
