Vaihingen (dma). Die Vaihinger Hockeyspieler haben ihr Heimspiel in der zweiten Verbandsliga gegen den SSV Ulm II mit 7:1 gewonnen. Der Club an der Enz hat sich von der 1:4-Niederlage gegen Heidenheim und dem verpassten Aufstieg gut erholt.
Die Luft schien raus zu sein beim CEV. Das Trainergespann Ludwig Schmid und Daniel Mayr war gefordert, für die drei ausstehenden Partien die Spannung hoch zu halten. Sie präsentierten eine Trainingswoche „in der es vor allem um den Spaß ging“, wie Mayr es ausdrückte. Schmid ergänzte: „Wir motivierten unsere Spieler damit, Ulm für die 1:2-Hinspielniederlage zu bestrafen.“ In Ulm seien damals mehrere Spieler der Oberligamannschaft aufgelaufen, was Schmid sehr geärgert hatte.
Von der ersten Minute an spielte Vaihingen druckvoll und attackierte früh. Dennoch dauerte es 20 Minuten, ehe Jugendspieler Manuel Max mit dem 1:0 seinen ersten Treffer bei den Aktiven erzielte. Mit schnellen Kombinationen kam der CEV ein ums andere Mal in den Kreis der überforderten Ulmer. Dort standen die Vaihinger einem Torwart gegenüber, der mit starken Reflexen eine Demontage seines Teams verhinderte. Felix Gantenbein, Jens Peters und Simon Weimar erhöhten auf 4:0. Dann nutzten die Gäste eine Unachtsamkeit und erzielten den Ehrentreffer zum 1:4.
„Nach der Halbzeit mussten wir den hohen Temperaturen Tribut zollen. Vielleicht wollten wir auch etwas zu viel“, analysierte Spielführer Jan-Michael Zeeb. Zwar war der CEV stets überlegen, doch nur Benedikt Schneider erzielte einen weiteren Treffer. Nach einer Auszeit erzielte Vaihingen durch Gantenbein und Klich zwei mustergültig herausgespielte Tore. Doppelpass bis zur Grundlinie, Pass in den Rücken der Abwehr und Treffer – das sieht jeder Trainer gern.
Durch die anderen Ergebnisse der Liga ist den Vaihingern der dritte Tabellenplatz nicht mehr zu nehmen. „Jetzt versuchen wir, den zweiten Rang zu erobern“, gibt Mayr die Marschroute für die kommenden Spiele aus.
Club an der Enz Vaihingen: Löpsinger – Jan-Michael Zeeb, Mayr, Plesch, Christoph Zeeb, Schneider, Peters, Schmid, Förnzler, Simon Weimar, Max, Gantenbein, Klich, Stercken, Binder.