Blechschmidt nimmt seine Spieler in die Pflicht
Vaihingen (mim/jsv) – Am Sonntag um 14 Uhr gastiert der TV Segnitz auf dem Sportplatz am Alten Postweg. Der TV Vaihingen benötigt gegen den Aufsteiger einen Sieg um sich weiter an der Tabellenspitze der Faustball-Bundesliga zu behaupten.
Es ist eine dieser Begegnungen, die man unbedingt gewinnen muss, weiß TVV-Trainer Werner Blechschmidt. „Wir wollen unsere Tabellenführung behalten. Deshalb zählt nur der Sieg“, sagt er. Punkt, basta. Und eigentlich spricht auch alles für seine Truppe. Segnitz ist derzeit Fünfter. Die Franken haben 8:12 Punkte zu Buche stehen.
Die Mannschaft um Florian Egger, der auch schon einige Jugend- und Junioren-Europameisterschaften gespielt hat, muss aufpassen um nicht noch von den Verfolgern eingeholt zu werden. Segnitz’ Vorsprung auf den Tabellenletzten, den TV Waibstadt, beträgt derzeit lediglich vier Punkte. Die Segnitzer haben allerdings ein Spiel weniger bestritten und könnten sich daher an diesem Wochenende mit einem Sieg weiter von den Abstiegsrängen entfernen.
Vaihingen kann beinahe auf alle Spieler zurückgreifen. Lediglich Marco Lochmahr fällt weiterhin verletzt aus (Hand gebrochen). Die Mannschaft kann sich durch einen Sieg von der Offenburger FG absetzen, da die Ortenauer an diesem Wochenende spielfrei haben.
Im Hinspiel in Segnitz haben die Vaihinger anfangs erhebliche Probleme gehabt, die platzierten Angriffe von Michael Schüssel, der seit dieser Saison neu im Team der Segnitzer ist, und Florian Egger in den Griff zu bekommen. „Schüssel ist ein guter Spieler, aber er kann sein Niveau auf Dauer nicht halten“, so Blechschmidt – auch weil ihm oft die Unterstützung der Mannschaft fehle. Kein Wunder also, dass TVV-Spieler Daniel Wörsinger vor dem Duell vor Optimismus sprüht. „Wir sind zur Zeit super drauf, vorne und hinten läuft es gut und wenn wir es schaffen, von Anfang an die Angriffe konzentriert ins Feld abzuwehren, denke ich dass es doch eine klare Sache wird“, sagt er.
Auch wenn es eine härtere Nuss wird, als zuletzt Unterhaugstett oder der NLV Vaihingen. „Segnitz ist in der Verteidigung besser“, sagt Blechschmidt. Dennoch ist er guter Dinge. „Das kriegen Michael Krauß und Kolja Meyer hin“, nimmt er seine Angreifer in die Pflicht. Vor allem müsse seine Truppe, die viel besser besetzt und einfach konstanter sei, die Gäste unter Druck setzen.
Auf der Position in der Mitte wird Michael Marx wieder im Wechselspiel mit Andreas Rothmaier spielen. „Es ist bei den Temperaturen nicht einfach die ganze Zeit von hinten nach vorne zum Zuspiel zu rennen. Da bin ich froh das mich Andi des öfteren Entlasten kann und dann auch mal ein oder zwei Ballwechsel auf der Mitte spielt. So haben wir es auch an den letzten zwei Spieltagen gemacht und wir haben beide Begegnungen mit 5:0 gewonnen. Wenn das mal kein gutes Omen ist“, meint Marx.
Blechschmidt selbst wird am Sonntag gar nicht an der Außenlinie stehen. „Die Jungs sind so erfahren. Das bekommen die auch ohne einen Blechschmidt hin“, sagt der TVV-Coach, der wegen eines außergewöhnlichen privaten Termins fehlt. Das Team wird daher von Marco Lochmahr und Markus Knodel betreut.
