Donnerstag, 24. Mai 2012

Der Vorteil liegt bei Vaihingen




22/01 2010

Der Vorteil liegt bei Vaihingen

Faust
Strotzen nur so vor Selbstvertrauen: Marco Lochmahr, Andreas Rothmaier, Kolja Meyer und Michael Krauß. Foto: Küppers

Vaihingen (nac). Besser hätte es für die Bundesliga-Faustballer des TV Vaihingen in den vergangenen zwei Wochen nicht laufen können. Zuerst gewann die Mannschaft von Trainer Karl Katz die Silbermedaille beim Hallen-Europapokal. Eine Woche später schoss sie den TV Stammheim aus der Halle und übernahm wieder die Tabellenführung. „Der Sieg gegen Stammheim hat uns einen zusätzlichen Schub gegeben“, sagt Daniel Wörsinger. „Wir wissen jetzt, was wir leisten können. Vor allem wenn wir eine Spitzenmannschaft wie Stammheim, die die Liga bis dahin dominiert hat, mit 5:0 schlagen.“ Doch auf ihren Lorbeeren können sich die Vaihinger nicht ausruhen. Denn an diesem Samstag (16 Uhr) müssen sie zum MTV Rosenheim.

Die Bayern haben vier Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze, aber durchaus noch Chancen, zumindest Platz drei, eventuell sogar noch einen der ersten beiden Ränge zu erreichen. An Motivation wird es ihnen nicht mangeln. Das Spiel der Rosenheimer steht und fällt aber mit der Leistung ihres Angreifers Steve Schmutzler. TVV-Abwehrspieler Daniel Wörsinger: „Er ist bekannt dafür, dass er ein guter Angabenschläger ist. Wenn er gut drauf ist, gibt es ein spannendes Spiel.“ Viel Arbeit komme da vor allem auf Marco Lochmahr und Andreas Rothmaier zu, da Schmutzler gerade Schläge oder Diagonalbälle auf Rothmaiers Seite bevorzuge. „Aber Andreas kennt ihn gut und spielt gerne gegen ihn“, weiß Wörsinger. Im Hinspiel hat Schmutzler stark angefangen, dann aber auch stark nachgelassen.

Sollte Schmutzler einen guten Tag erwischen, liegt dennoch der Vorteil auf Vaihinger Seite. Wörsinger: „Unser Angreifer Kolja Meyer ist größer als Schmutzler. Er hat gegen den Rosenheimer am Block immer gut ausgesehen.“ Allerdings steht hinter dem Einsatz des Vaihingers noch ein Fragezeichen. Er muss die B-Jugend zu den württembergischen Meisterschaften begleiten, sollten sich nicht genügend Betreuer finden. Wörsinger ist deshalb aber nicht bange. „Mit Michael Krauß haben wir ein Ass im Ärmel“, erklärt der TVV-Spieler.




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