Donnerstag, 24. Mai 2012

Es geht ab in den Wald




14/01 2010

Es geht ab in den Wald

Laufen
Rund 300 Teilnehmer sind im vergangenen Jahr beim Illinger Citylauf in der Bahnhofstraße gestartet. Mit neuer Strecke wollen die Organisatoren die Zahl wieder erreichen. Foto: Küppers/Archiv

Illingen (nac). Der König ist tot, lang lebe der König. Unter diesem Motto haben sich die Sportler vom Team Sport Evolution nach dem Ausstieg des langjährigen Trainers Harald Feierabend daran gemacht, dass der Illinger Citylauf nicht von der Bildfläche verschwindet. Und am 25. April gibt es sogar einige Neuerungen.

Die herausragendste Neuerung: Der Illinger Citylauf geht nicht mehr drei Runden durch das Industriegebiet der Gemeinde, sondern führt durch den Illinger Wald. Der Start bleibt aber weiterhin in der Ortsmitte. Im Schulhof der Grund-, Haupt- und Realschule Illingen wird der Startschuss erfolgen. Von dort geht es über die Bahnhofstraße in Richtung Illinger Seen. „Nur noch der erste und der letzte Kilometer des Hauptlaufes werden durch Illingen führen“, sagt Markus Notz, Pressewart von Team Sport Evolution nicht ohne Stolz. „Das geht vielleicht ein bisschen zu Lasten der Zuschauer.“ Bisher seien die Läufer auf ihren drei Runden durch das Industriegebiet in kurzen Abständen an den Zuschauern wieder vorbeigelaufen.

Dafür wird die neue Strecke etwas anspruchsvoller. „Illingen war bisher eine schnelle Strecke, da sie sehr flach war“, erklärt Notz. „Nun kommen ein paar Steigungen hinzu. Es braucht aber keiner erschrecken. Die Strecke passt nun sehr gut in die Cup-Serie.“ Wie auch in der Vergangenheit ist der Illinger Citylauf ein Bestandteil der Volkslauf-Cup-Serie der Sparkasse Pforzheim/Calw. Die neue Streckenführung bietet aber auch Anreiz für die Teilnehmer. „Ich denke, dass der ein oder andere wegen der neuen Strecke zum ersten Mal in Illingen startet. Wir sind gespannt“, sagt Notz. „Wir rechnen mit rund 300 bis 350 Teilnehmern.“ Und Uwe Dietz, Kassier des Organisationsteams, ergänzt: „Mich reizt als Läufer immer, wenn es eine neue Strecke gibt.“

Neu ist auch, dass der Illinger Citylauf von Samstag auf Sonntag 11 Uhr verlegt wird. Damit sind die Organisatoren einer Bitte vor allem der Gewerbetreibenden nachgekommen. Notz: „Teilweise gab es richtig Streit. Manche Autofahrer konnten nicht verstehen, dass die Zufahrt zu manchen Firmen und Geschäften für vier bis fünf Stunden gesperrt war. Die wollten unter allen Umständen reinfahren.“ Und Dietz fügt hinzu: „Die Diskussionen mit den Autofahrern waren verständlich. Aber es war das pure Chaos.“ Deshalb sei den Organisatoren die Verlegung auf Sonntag gar nicht ungelegen gekommen.

Altbekannt bleibt dagegen, dass es einen Hauptlauf über zehn Kilometer und einen Einsteigerlauf über 4,7 Kilometer geben wird. Dazu kommen noch ein Schülerlauf über 1,6 Kilometer und ein Bambinilauf, der rund 400 Meter lang sein wird. Außerdem werden die Startgebühren etwas gesenkt. Wer beim Hauptlauf startet, muss 7 Euro entrichten. Für den Einsteigerlauf muss man noch 4 Euro und für den Schülerlauf 2 Euro aufbringen. „Das kommt daher, dass wir mit einem neuen Zeitmesssystem arbeiten“, erklärt Notz. „Das hat sich aber bereits beim Crossduathlon im vergangenen Jahr bewährt.“

Die Vorbereitungen auf den achten Illinger Citylauf am 25. April sind bereits in vollem Gange. Seit mehr als acht Wochen trifft sich das Organisationsteam um Arno Deißer, Dietz, Notz, Manfred Koller, Renate Seibold, Martin Kaussen und Georg Herrmann einmal pro Woche. „Da ist man unheimlich schnell in Diskussionen verstrickt. Und oft geht es nur um Kleinigkeiten“, erzählt Dietz. Um die Strecke bereits im Vorfeld kennenzulernen, gibt es einen Probelauf am Sonntag, 7. Februar. Um 11 Uhr startet die Gruppe auf die Zehn-Kilometer-Strecke. Zeitgleich wird es auch einen Nordic-Walking-Test auf der Einsteigerstrecke geben. Die Kennenlern-Aktion findet im Rahmen einer Typisierungsaktion „Hilfe für Helmut“ der Jedermänner des SV Illingen in der Stromberghalle statt.

Informationen und Anmeldung unter
www.teamsportevolution.de




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