Donnerstag, 24. Mai 2012

Automatismen greifen noch nicht




Enzweihingen.
Zwischenbilanz des TSV Enzweihingen.

Enzweihingen (dma) – In der Mannschaft des TSV Enzweihingen ist es vor der Saison zu einem großen personellen Umbruch gekommen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten stabilisierte sich der TSV. Nun steht er auf dem zehnten Platz in der Fußball-Kreisliga B5.

Rückblick: Den Verlauf der Enzweihinger Hinrunde beschreibt TSV-Trainer Hans-Ulrich Rähmer folgendermaßen: „Wir hatten einen miserablen Start, dann haben wir uns gefangen. Am Ende haben wir aber leider wieder Punkte verschenkt.“ Dass der Start nicht gelingen konnte, zeichnete sich schon in der Vorbereitung ab. Der TSV musste viele erfahrene Akteure durch junge Spieler ersetzen. „Dieser Umbruch hat sich bemerkbar gemacht“, verdeutlicht Rähmer. Nachdem seine Mannschaft die ersten drei Spiele teils deutlich verloren hat, stand der erst zu Saisonbeginn verpflichtete Trainer kurz davor, das Handtuch zu werfen.
Doch dann siegte der TSV Enzweihingen mit 4:1 gegen den SV Riet. Im folgenden Spiel gegen den TSV Unterriexingen kämpften sich die Enzweihinger nach einem 1:3-Rückstand zurück und gewannen noch mit 6:3. Dies erklärt, warum TSV-Trainer Rähmer seine Mannschaft als „Wundertüte“ bezeichnet. „Wir haben ein paar wirklich gute Spiele gemacht. Aber der Großteil war noch nicht so, wie ich es mir vorstelle“, meint Hans-Ulrich Rähmer. Die fehlende Konstanz und die Unerfahrenheit der jungen Spieler ließen seiner Meinung nach kein besseres Abschneiden zu.

Personal: Abgänge gibt es in Enzweihingen keine zu vermelden. Als Zugang steht bisher Thomas Brieger fest. Der Jugendspieler hat ein Jahr pausiert. Zuvor war er für den FV Löchgau aktiv.
Matthias Klink wird in nächster Zeit wegen seines Studiums kürzer treten und Ilce Boskov wird seinem Team wegen einer Roten Karte erst einmal nicht zur Verfügung stehen.

Ausblick: Der TSV Enzweihingen trainiert erst seit dem 27. Januar wieder, doch bereits am 1. Februar steht ein Pokalspiel gegen den TSV Flacht an. Dieses wird von Rähmer jedoch nur als Trainingsspiel angesehen.
Mit acht Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsrang startet der TSV am 1. März in den Ligabetrieb. Zuerst steht das Spiel gegen die Sportfreunde Großsachsenheim an. Eine Woche später trifft der TSV auf Tabellenführer Großglattbach. Dieses harte Auftaktprogramm lässt Hans-Ulrich Rähmer davon absehen, sich zu sicher zu fühlen.
Seine Mannschaft müsse erst noch zusammenwachsen und das brauche Zeit. Rähmer sieht jedoch großes Potenzial in seiner jungen Truppe. Doch man müsse den Spielern etwas Zeit geben, denn nach nur einem halben Jahr könnten noch keine Automatismen greifen. Nur ein eingespieltes und abgeklärtes Team könne ganz oben mitspielen. Mit der Erfahrung aus der anstehenden Rückrunde will der TSV Enzweihingen in der nächsten Saison dann richtig angreifen, kündigt er bereits jetzt an.




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