Donnerstag, 24. Mai 2012

Die Lage hat sich über den Winter leicht entspannt




Die Lage hat sich über den Winter leicht entspannt
Fußball: Zwischenbilanz des TSV Häfnerhaslach

Häfnerhaslach (rkü) – Der TSV Häfnerhaslach hat die Vorrunde in der Kreisliga A3 gründlich vergeigt. Die Mannschaft ist Letzter und hat fünf Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Dennoch glaubt Trainer Erich Wirth an den Klassenerhalt.

Rückblick: Neun Punkte sind die magere Ausbeute der bisher absolvierten 15 Spiele. Schlechte Aussichten also, das vor Saisonbeginn gesteckte Ziel „Platz fünf bis neun“ zu erreichen. Beim TSV ruhen die Hoffnungen inzwischen nur noch darauf, nicht in die B-Klasse abzusteigen. Die zwei Siege in der Vorrunde holte Häfnerhaslach gegen Kirchheim (5:2) und Bissingen II (4:2) jeweils vor heimischem Publikum. Das war im September und Oktober. Der letzte Punktgewinn datiert vom 9. November, als Häfnerhaslach zu Hause 2:2 gegen Kleinsachsenheim spielte. Seitdem hagelte es nur noch Niederlagen.

Personal: Bislang saisonbestimmend waren beim TSV Häfnerhaslach Personalprobleme. Trainer Erich Wirth musste ein ums andere Mal improvisieren, weil er Leistungsträger aufgrund von Verletzungen nicht einsetzen konnte. Die Lage habe sich etwas entspannt, gibt sich Wirth erleichtert. Der Kader sei zwar immer noch nicht groß, aber durch mehrere Rückkehrer auch nicht mehr ganz so klein wie in der Vorrunde. Nach einer schulisch bedingten Pause habe Marcel Nagel jetzt wieder Zeit, ins Training zu kommen. Özbay Köc sei nach Stationen in Bietigheim und Heilbronn sowie einer Verletzungspause wieder nach Häfnerhaslach zurückgekehrt. Auch Hakan Hayirli, der eine Weile beim FC Mühlacker gespielt habe, kicke künftig wieder im Team des TSV. Diese Verstärkungen werden vor allem dem Mittelfeld zugutekommen, sagt der Trainer. „In Daniel Scheerle und Thorsten Dinkel haben wir zwei gute Stürmer. Dazu haben wir als Dritten auch noch Ricardo Capritta, der gerade erst 18 geworden ist.“ Die Abwehr des TSV bezeichnet Wirth als eine der besten in der Liga – allerdings waren zeitweise drei Mann aus der Viererkette verletzt. Auf Oliver Miksic kann der Trainer vorläufig noch nicht setzen. Der Abwehrspezialist war zunächst verletzt, konnte dann kurze Zeit spielen und fiel schließlich nach einem Knöchelbruch wieder aus. „Der harte Boden ist Gift für ihn, darum kann er im Moment noch nicht mittrainieren“, bedauert Wirth. Unterm Strich sei der Kader immer noch zu dünn. „Und weitere Abwehrspieler habe ich leider nicht bekommen können.“

Ausblick: Ein Trainingslager findet dieses Jahr entgegen der üblichen Gewohnheit nicht statt. Das erste Spiel nach der Winterpause führt den TSV Häfnerhaslach zum FV Roßwag. Der Tabellenführer kommt dem TSV-Trainer gerade recht: „Da haben wir am wenigsten zu verlieren.“ Vielmehr komme es darauf an, wieder in den Rhythmus zu finden und dann gegen diejenigen Mannschaften zu punkten, die ebenfalls im Tabellenkeller angesiedelt sind. Zwei Siege gegen Abstiegskandidaten würden reichen, um den TSV wieder herankommen zu lassen. Drei Mannschaften haben 14 Punkte, drei haben 15 Punkte auf dem Konto. Allerdings stehen bei manchen davon noch Nachholspiele aus. Dennoch bleibt Erich Wirth optimistisch. Er trainiert den TSV Häfnerhaslach seit sechs Jahren und sagt: „Ich glaube immer noch daran, dass wir es packen können. Mit ein bisschen Glück und mit nicht so vielen Verletzten.“






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