Donnerstag, 24. Mai 2012

Nussdorf kämpft weiter gegen den Abstieg




Nussdorf kämpft weiter gegen den Abstieg
Fußball: Zwischenbilanz des TSV Nussdorf

Nussdorf (rkü) – Beim TSV Nussdorf herrscht zum Ende der Winterpause genau die gleiche Lage wie vor Saisonbeginn. Die Fußballer spielen gegen den drohenden Abstieg aus der Kreisliga A3. In der Hinrunde holten sie aus 14 Spielen nur 14 Punkte und stehen momentan auf dem viertletzten Tabellenplatz.

Rückblick: „Ich habe schon mit 17 oder 18 Punkten gerechnet“, sagt Spielleiter Uwe Girstl, der vom bisherigen Verlauf der Saison etwas enttäuscht ist. „Manche Spiele haben wir verloren, obwohl wir auf dem Platz gute Leistungen gezeigt haben.“ Insbesondere gegen diejenigen Mannschaften, die auch nicht besonders gut spielten, habe sich der TSV Nussdorf schwer getan. „Aber wir haben uns, außer im Spiel gegen Hellas Bietigheim, nie abschlachten lassen“, sagt Girstl. Diese Begegnung war 2:7 ausgegangen. Nach miserablem Saisonbeginn setzte sich Nussdorf im Tabellenkeller fest, am neunten Spieltag stand der TSV auf dem letzten Platz. Seitdem hat sich die Mannschaft mit vier Siegen und zwei Unentschieden wieder auf den viertletzten Tabellenplatz nach oben gekämpft. Unterm Strich bezeichnet der Nussdorfer Spielleiter die Vorrunde als „durchwachsen“.

Personal: Der Kader des TSV Nussdorf war in der ersten Saisonhälfte oft sehr dünn, was aber vor allem an verletzungsbedingten Ausfällen lag. Nach der Winterpause sind voraussichtlich alle Spieler wieder einsetzbar. „In dem Nachholspiel gegen Lomersheim können wir am 15. Februar aus dem Vollen schöpfen“, freut sich Uwe Girstl. Zu- oder Abgänge habe es keine gegeben. Die Beteiligung am Training, das schon am 15. Januar wieder aufgenommen wurde, bezeichnet der Spielleiter als „nicht berauschend, aber nicht besorgniserregend“. Die drei Einheiten pro Woche würden von jeweils 17 oder 18 Spielern besucht. „Nur bei der Zweiten lässt es zu wünschen übrig.“

Ausblick: Bis zum ersten Spiel gegen Lomersheim hat der TSV nicht mehr viel Zeit. „Mit Vorbereitungsspielen tun wir uns etwas schwer, weil viele Vereine erst später wieder spielen müssen und darum auch erst nach uns mit der Vorbereitung angefangen haben.“ Dennoch habe man zwei Spiele vereinbart, am 5. Februar gegen Kleinglattbach und am 7. Februar gegen Enzweihingen. Beide Spiele sollen in Nussdorf stattfinden. Wegen der schwierigen Bodenverhältnisse sei es bislang in erster Linie darum gegangen, die Spieler konditionell wieder fit zu machen. „Wir haben die Übungen entsprechend angepasst, wenn es rutschig wurde. Aber umso wichtiger sind jetzt die Vorbereitungsspiele.“ Dabei habe es keine große Bedeutung, auf welchen Gegner man dabei treffe. Es gehe vor allem darum, wieder Spielpraxis zu bekommen und in den richtigen Rhythmus zu finden.
Um das Saisonziel Klassenerhalt zu schaffen, erhofft sich Girstl eine bessere Punktausbeute als in der Hinrunde. Vor Saisonbeginn hatte er damit gerechnet, dass 36 Punkte nötig seien, um nicht auf einem Abstiegs- oder Relegationsplatz zu landen. „Vielleicht reichen jetzt auch 32 Punkte aus“, rechnet er vor. Um dies zu erreichen, müsste der TSV aus seinen 14 noch ausstehenden Partien 18 Punkte holen. Immerhin wurden die Nussdorfer von dieser Situation nicht überrascht: „Gegen den Abstieg zu spielen, ist für uns fast schon Tagesgeschäft.“




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