Fußball: Zwischenbilanz des SV Iptingen
Iptingen (ev) – Nur ein Spiel hat der SV Iptingen bisher verloren. Das Problem: Trotz des guten Abschneidens ist eine Mannschaft in der Fußball-Kreisliga B5 besser als der SVI, denn der FC Gündelbach hat das bessere Torverhältnis.
Saisonverlauf: Eigentlich ist der Saisonverlauf des SV Iptingen schnell erzählt. Zwölf Siegen steht nur eine Niederlage gegenüber. Da ist auch Iptingens Trainer Wolfgang Schenkel zufrieden: „Was will man denn groß meckern, wenn man nur einmal als Verlierer vom Platz geht?“ Und in diesem Spiel gegen Enzweihingen sei seine Mannschaft auch wirklich das schlechtere Team gewesen. „Durch den Sieg gegen Gündelbach haben wir die Niederlage dann ja wieder ein wenig ausgemerzt“, erzählt Schenkel weiter, denn seit dem 4:2-Erfolg ist der SVI punktgleich mit Tabellenführer Gündelbach. Hinter den beiden Teams klafft in der Tabelle dann erst einmal ein großes Loch. Verfolger Enzweihingen hat ein Spiel mehr bestritten und hat bereits zwölf Zähler Rückstand.
Personal: Das Team des SVI hat sich in der Winterpause nicht verändert, da es weder Ab- noch Zugänge gegeben hat. Dafür ist Michael Knödl nach einem Kreuzbandriss wieder fit. „Gegen Illingen hat er schon wieder 70 Minuten gespielt. Das hat gut geklappt“, meint sein Trainer. „Sein Vorteil ist wahrscheinlich, dass er nicht ängstlich ist.“ Dafür hat sich Phillip Lauser beim Skifahren die Schulter ausgekugelt, wird vermutlich aber nicht länger ausfallen.
Aussicht: Ein Blick auf die Zahlen lässt schnell erkennen: Wenn alles normal läuft, dann hat Iptingen den Relegationsplatz eigentlich schon fast sicher. Viermal müsste Iptingen verlieren, und die Verfolger müssten dabei ohne Punktverlust bleiben, damit der Relegationsplatz in Gefahr wäre. Das will Wolfgang Schenkel momentan aber gar nicht hören: „Und außerdem: die Relegation ist nicht unser Ziel.“ Gündelbach ist für ihn zwar der Favorit, aber der SVI möchte am liebsten direkt aufsteigen. „Sersheim ist zwar in der vergangenen Saison ohne Probleme durch die Relegation marschiert, aber bei der Relegation ist man zu sehr von der Tagesform abhängig“, erklärt Schenkel. Er spricht aus Erfahrung, denn vor zwei Jahren ist Iptingen in der Relegation gescheitert.
Die Ergebnisse in der Vorbereitung waren bisher noch nicht sehr erfolgversprechend. Gegen Nussdorf und Eutingen hat Iptingen jeweils mit 1:2 verloren, gegen Illingen gab’s eine 1:3-Pleite. „Auf der einen Seite waren die Dämpfer zwar gut, damit die Spieler sehen, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Fürs Selbstvertrauen wäre aber auch ein Sieg nicht schlecht gewesen“, sagt Schenkel. Selbstvertrauen kann sich Iptingen nun erst wieder im Punktspiel holen. Am Sonntag empfängt der SVI um 15 Uhr die SF Großsachsenheim. Eine Woche später geht es auswärts in Sternenfels weiter.
