Fußball: Zwischenbilanz des SV Riet
Riet (bg) – „Wir sind zufrieden“, so fällt die Zwischenbilanz von Martin Stotz, Trainer des SV Riet aus. In der Tabelle der Kreisliga B5 steht sein Manschaft derzeit auf Platz acht. Gut für einen Verein, der den Klassenerhalt zum Ziel erhoben hat.
Saisonverlauf: 16 Punkte haben die Rieter bis zur Winterpause gehamstert. Den vier Siegen stehen fünf Niederlagen bei vier Remis gegenüber. Ein bisschen wenig Tore hat der SV erzielt, 21 an der Zahl. Die zweitschlechteste Quote der Liga. 40 Gegentreffer hat das Team auf der anderen Seite hinnehmen müssen.
Trainer Stotz bedauert die hohen Niederlagen, die es in der Vorrunde gegen höher platzierte Teams gab. 0:8 unterlag der SV gegen Gündelbach, 1:7 gegen Iptingen, 0:7 in Enzweihingen und 2:7 gegen Markgröningen. Trotz dieser Packungen ist Stotz aber insgesamt zufrieden. „Es ist positiv, dass wir da stehen wo wir stehen“, sagt er mit Blick auf die Tabelle. „Es gab unglückliche Niederlagen, aber auch glückliche Siege. Das glich sich aus.“ Storz mag daher auch nicht hadern. Obwohl es anfangs nicht gut lief. Erst im sechsten Spiel gelang der erste Sieg. Vor der Winterpause hatte der eine starke Phase mit sieben Punkten aus drei Spielen.
Stotz konzentriert sich weiter auf seine Ziele. „Wir haben umgesetzt, was wir wollten“, berichtet er mit Blick auf den Einbau junger Spieler in die Mannschaft.
Personal: Einen Neuzugang meldet Stotz für den SV Riet. In der Winterpause kam Mittelfeldspieler Michael Pedraja vom VfB Vaihingen zum SV. „Sonst sind alle Mann an Bord“, so der Trainer. Abgänge gab es keine, aber Alexander Klein fällt nach der Knieoperation noch längere Zeit aus. Carsten Kohr ist seit Längerem schon malad. Und Victor Moreira zwickt es auch.
„Das sind wohl Alterserscheinungen“, sinniert Stotz über die Beschwerden bei den beiden älteren SV-Recken.
Ausblick: Nicht dass der SCV-Trainer anderen Schlechtes wünschen würde – aber er sagt klar: „Die Relegation können gerne mal andere spielen“. In den vergangenen beiden Spielzeiten musste der Coach mit seinem Team da nämlich durch. Damit Stotz diesmal um die nervliche Anspannung der Relegation rumkommt, soll seine Mannschaft so schnell wie möglich die Punkte zusammenkratzen, die es braucht, um den Nichtabstieg zu sichern. Solche hohe Niederlagen wie in der Hinrunde will der Trainer vermeiden.
Wichtiger ist aber: „Wir müssen nach unten gucken.“ Die direkten Duelle mit den Mannschaften, die weiter unten stehen, sind ausschlaggebend. Eine erste Wegmarke hat der SV bereits gesetzt. Der erste Hinrundenspieltag ist schon im Dezember gespielt worden. Gegen Sternenfels gab es ein 3:3. Besser als im Hinspiel, das der SV 0:3 verlor. Eine weitere Marke wird im Nachholspiel beim TSV Oberriexingen am 2. März gesetzt. Der TSV liegt einen Platz vor Riet und hat zwei Punkte mehr.
Ein Vorbereitungsspiel gegen den TSV Aurich hat der SV eingeplant (24. Februar), Stotz bemüht sich um ein weiteres Testspiel. Ansonsten werden die Wochenenden zur Pflege von Kondition und Zusammenspiel genutzt. „Die Puste reichte gegen die Besseren nicht“, erinnert sich Stotz. Und das soll sich ändern. Und er will weiterhin an der Integration junger Spieler arbeiten. So sollen zur neuen Saison zwei weitere A-Jugendliche zum Kader stoßen. Damit die deutlich Älteren sich langsam zurückziehen können.
