Vaihingen (mim) – Die Faustballer des TV Vaihingen treffen bei ihrem letzten Heimspiel in diesem Jahr auf den TV Waibstadt. Die Vaihinger haben mit den Gästen noch eine Rechnung offen: Eine ihrer zwei Niederlagen in der laufenden Bundesliga-Saison kassierten sie gegen Waibstadt.
Am Sonntag (21. Dezember) soll die Schlappe aus dem Hinspiel wettgemacht werden. Spielbeginn ist um 10 Uhr in der Halle am Alten Postweg. Der TV Waibstadt begann die Saison sehr stark. Doch die Faustballer des TVW konnten ihre gute Serie nicht fortsetzen und kamen immer mehr ins Stolpern. Zuletzt verlor das Team deutlich gegen den als Abstiegskandidat gehandelten TV Öschelbronn mit 0:5 in eigener Halle. Damit steht der TV Waibstadt auf dem vierten Tabellenplatz. Waibstadt ist trotz der Niederlage noch in Reichweite zu den Qualifikationsplätzen für die deutsche Meisterschaft. Die Vaihinger sind nach der Schlappe im Hinspiel gewarnt.
Der TV Vaihingen kann am Sonntag wieder auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Nationalspieler Michael Marx ist von seinem Auslandsaufenthalt in China zurück. Marx war im Rahmen eines Praktikums zwei Monate lang in Changsha (China) und konnte so die Bundesliga nur im Internet verfolgen. „Ich bin wieder richtig heiß, mein Team zu unterstützen“, sagt er. „Ich hoffe, dass mein Trainer mich für das Spiel in eigener Halle aufstellt.“ Am Mittwoch hat er erstmals wieder am Mannschaftstraining teilgenommen. Michael Marx wird voraussichtlich für Björn Rink ins Team aufrücken, der während seiner Abwesenheit in der ersten Mannschaft ausgeholfen hat. Trainer Werner Blechschmidt sagt über diese Zeit: „Björn hat sich in die Mannschaft sehr gut mit eingebracht, seine Leistung war wichtig für das Team.“ Das Spiel gegen den TV Waibstadt will Blechschmidt als Vorbereitung für den Europapokal nutzen, der im Januar in Vaihingen ausgetragen wird.
Nach dem 5:1-Erfolg am vergangenen Wochenende gegen den Tabellendritten NLV Vaihingen geht der TVV als Favorit ins Spiel. Der Vaihinger Spieler Andreas Rothmaier blickt der Partie sehr zuversichtlich entgegen: „Waibstadt ist gerade in einem kleinem Tief und das gilt es auszunutzen.“ Er schätzt die aktuelle personelle Situation beim TVV als sehr komfortabel ein. „Alle Spieler sind fit und in Michael Marx haben wir eine sehr starke Alternative in der Abwehr wieder mit an Bord.“ Auch Michael Krauß, der verletzungsbedingt einige Spiele pausieren musste, soll jetzt mehr und mehr ins Spiel eingreifen. Der Trainer hofft, dass Krauß bis zum Europapokal wieder seine alte Form hat und die Mannschaft mit seinen platzierten Schlägen unterstützen kann.
