Donnerstag, 24. Mai 2012

Nachwuchsfaustballer gewinnen Bronzemedaille




25/08 2010

Nachwuchsfaustballer gewinnen Bronzemedaille

Faust
Luca Modenese, Timo Rommel, Fabian Both, Bao Trinh, Ole Sindel und Max Winkler jubeln mit ihren Trainern über Bronze. Foto: privat

Vaihingen/Kubschütz (red). Bei den ersten nationalen Titelkämpfen der U 12 haben die Faustballer des TV Vaihingen die Bronzemedaille gewonnen. Die D-Jugend des TVV unterlag im Halbfinale knapp dem TSV Calw. Deutscher Meister wurde durch einen Drei-Satz-Sieg der TV Eibach.

Der TV Vaihingen hatte mit Berlin, Hirschfelde und Kirchen im sächsischen Kubschütz eine vermeintlich leichte Vorrundengruppe. Souverän setzten sich die TVV-Faustballer im ersten Spiel gegen Kirchen mit 11:4 und 11:4 durch. Zu Anfang des zweiten Gruppenspiels glückte den Vaihingern fast gar nichts. Nach verpatztem Start im ersten Satz starteten sie gerade noch rechtzeitig eine Aufholjagd, so dass dieser knapp mit 13:11 gewonnen wurde. Den zweiten Durchgang gewannen die Vaihinger klar mit 11:7. Durch den zweiten Erfolg im zweiten Spiel war die Qualifikation für die Finalrunde bereits geschafft.

Im Endspiel um den Gruppensieg gegen die Berliner, die bis dahin ebenfalls noch kein Spiel verloren hatten, starteten die Vaihinger gut ins Spiel und setzten sich zu Beginn etwas ab. Durch unnötige Eigenfehler brachten sie die Berliner Turnerschaft aber wieder ins Spiel, so dass der Satz am Ende noch einmal spannend wurde. Beim Stande von 8:8 fingen sich die U-12-Akteure aus der Enzstadt wieder und machten drei Punkte in Folge zum Satzgewinn. Im zweiten Durchgang wurde – wie schon im ersten – Hauptangreifer Luca Modenese geschont. Der Satz ging mit 11:4 an Berlin. Doch die Vaihinger ließen sich davon nicht beeindrucken. Nach überragender Leistung schossen sie Berlin mit 11:1 förmlich ab. Als Gruppensieger qualifizierte sich der TVV direkt für das Viertelfinale.

Im Viertelfinale wartete Essenrode, das sich im Qualifikationsspiel gegen Langebrück durchgesetzt hatte, auf den TVV. „Ab jetzt gibt es nur noch gute Gegner. Unsere Mannschaft muss alles zeigen, um ins Halbfinale einzuziehen“, warnte Trainer Marco Lochmahr, nach dem Drei-Satz-Krimi im Qualifikationsspiel zwischen Essenrode und Langebrück. Den besseren Beginn erwischte Essenrode. Der TVV verlor den ersten Satz knapp mit 9:11. Im zweiten Durchgang fingen sich die Vaihinger und gewannen mit 11:7. Im Entscheidungssatz zogen die Vaihinger schnell auf 6:0 fort und gewannen den Durchgang letztlich mit 11:3.

Im Halbfinale trafen die Vaihinger auf den TSV Calw, der sich zuvor in seinem Viertelfinale gegen Mitfavorit Brettorf durchgesetzt hatte. Erneut musste der TVV nach dem 6:11 im ersten Durchgang einem Satzrückstand hinterherlaufen. Erneut gelang der Ausgleich durch ein 12:10 im zweiten Durchgang. Doch im Entscheidungssatz setzten sich die Calwer mit 11:9 durch. „Das war ein Spiel auf ganz hohem Niveau“ lobte auch Calws Trainer Timo Gruner die Leistung der beiden Mannschaften.

Die Turnerschaft Berlin war der Vaihinger Gegner im Spiel um Platz drei. In der Vorrunde hatte der TVV mit 2:1 gewonnen. Beim 11:6 und 11:4 im Kampf um die Bronzemedaille machten die Vaihinger kurzen Prozess. „Leider fehlten mit Johannes Jungclaussen, Patrick Stirner (beide Urlaub) und Pirmin Neuberger (verletzt) drei Leistungsträger. Sonst wäre vielleicht noch mehr drin gewesen“, sagte Trainer Klaus Meyer. „Wir sind zufrieden mit den gezeigten Leistungen.“

TV Vaihingen: Modenese, Timo Rommel, Both, Trinh, Sindel, Max Winkler.




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