Donnerstag, 24. Mai 2012

Den Schweinehund besiegen helfen




10/04 2010

Den Schweinehund besiegen helfen

PT
Um seinen Kö

Sersheim (dma). Positive Energie – das ist wohl das Erste, was einem auffällt, wenn man Jochen Neff bei der Arbeit beobachtet. Er treibt an, gibt Kommandos und motiviert seine Kunden. Manchmal muss er auch mit ihrem Unmut fertig werden. Das ist dann der Fall, wenn sie nicht mehr weiter wollen oder können und er trotzdem darauf besteht, das gemeinsame Ziel zu erreichen.

Neff ist von Beruf Personal Trainer. Zu seinen Kunden zählen Manager, Immobilienmakler und Models genauso wie die Hausfrau von nebenan, die etwas für ihre Figur tun wollen. Auf der anderen Seite betreut der 28-Jährige auch Hobby- und Leistungssportler. Im vergangenen Jahr arbeitete er mit den Bundesliga-Basketballern der EnBW Ludwigsburg zusammen. Die Fußballer des Landesligisten FV Ingersheim und die Eishockeyspieler des Zweitligisten Bietigheim Steelers zählen seit mehreren Jahren zu seinem Kundenkreis. Außerdem betreute er in Vaihingen die Hockeyspieler des Club an der Enz während der Saisonvorbereitung.

 „Der besondere Reiz an meinem Job liegt in der großen Abwechslung“, erklärt Neff. Ob nun die gestresste Geschäftsfrau oder der Vollprofi, jeder muss auf andere Weise motiviert werden. „Ein Stück weit bin ich da auch Psychologe. Mein Job ist es, dass wir die im vorhinein vereinbarten Ziele erreichen. Dazu muss man öfters mal den inneren Schweinehund besiegen“, sagt der drahtige Sersheimer.

Wird Neff gebucht, dann bekommt der Kunde eine intensive, persönliche Betreuung. Er beobachtet, korrigiert und unterstützt. Das große Plus eines Personal Trainers ist laut Neff, dass er größtenteils ort- und zeit-ungebunden arbeiten kann. „Ich komme zu den Leuten nach Hause oder ins Büro, ob nun morgens oder abends. Außerdem konzentriere ich mich zu hundert Prozent nur auf diese Person und habe so die volle Kontrolle.“ Ein weiterer Pluspunkt im Gegensatz zum Fitnessstudio ergibt sich durch das Netzwerk aus Ärzten und Spezialisten, mit denen der 28-Jährige zusammenarbeitet. So kann er auf alle Bedürfnisse individuell reagieren.

Sollte man mit dem Gedanken spielen, sich einen Personal Trainer zu leisten, empfiehlt Neff besonders auf die Qualifikationen und die Ausbildungen zu achten. „Personal Trainer darf sich quasi jeder nennen. Anhand entsprechender Qualifikationen kann man aber erkennen, ob sich die Person mit der Verbindung Mensch und Gesundheit beschäftigt hat.“ Er selbst hat ein Studium zum Sportlehrer und Therapeuten abgeschlossen. Erst im vergangenen Jahr war er eine Woche zu Fortbildungszwecken in Amerika bei Mark Verstegen, dem ehemaligen Fitnesscoach der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

Doch im Endeffekt hilft auch keine Ausbildung, wenn es auf der menschlichen Ebene nicht stimmt. „Personal Training bedeutet Teamwork. Es entsteht automatisch ein sehr persönliches Arbeitsverhältnis, die Verbindung muss also passen“, meint Neff. Hat man aber einmal ein Training bei ihm absolviert, fällt es einem nicht allzu schwer zu glauben, dass er auf dieser Ebene keine Probleme hat. Und sollte man doch einmal an einem Punkt angelangt sein, an dem man absolut nicht mehr weiter will, dann hilft ihm eines bestimmt weiter: seine positive Energie.

Weitere Informationen unter
www.viptrainer.de






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