Donnerstag, 24. Mai 2012

VfR stürmt auf dritten Platz vor




Maurizio Aprigliano (Mitte) und der VfR Sersheim gewannen gegen Bissingen II 2:1. Foto: Küppers
Maurizio Aprigliano (Mitte) und der VfR Sersheim gewannen gegen Bissingen II 2:1. Foto: Küppers

Sersheim (rkü). Die Serie des VfR Sersheim hat weiter Bestand – das Team von Spielertrainer Reiner Kussmaul ist seit der Winterpause ungeschlagen. Gestern im Nachholspiel gegen die zweite Mannschaft des Verbandsligisten FSV 08 Bissingen holte der VfR Sersheim einen 2:1-Sieg und schob sich damit vom achten direkt auf den dritten Tabellenplatz in der Fußball-Kreisliga A3 vor.

Sersheim legte in der 14. Minute das 1:0 vor. Marc Staudenmaier schoss aus relativ spitzem Winkel. Der Ball war lange in der Luft. Eigentlich war es eine verunglückte Flanke zu Michael Schmid, der schon bereitstand, dem Leder noch die richtige Richtung zu geben. Doch dieses senkte sich von selbst am Torwart vorbei ins Netz. Auf dieser Führung konnten sich die Gastgeber allerdings nicht ausruhen, denn schon im Gegenzug stürmte Bissingen II nach vorne und wiederholte seine Angriffe beinahe im Minutentakt. In der 29. Minute kam Bissingens Elefthesios Avram 17 Meter vor dem Sersheimer Gehäuse frei an den Ball. Ein kurzer, trockener Schuss – das Leder zappelte zum 1:1-Ausgleich im Tor.

Michael Schmid, der schon beim 1:0 bereitstand, aber nicht zum Zug kam, erreichte in der 35. Minute den Ball nicht, obwohl er im gegnerischen Strafraum nicht bedrängt wurde. Drei Minuten später schoss er dem Bissinger Schlussmann den Ball aus kürzester Entfernung in die Hände, die dieser vors Gesicht gerissen hatte. Im Gegensatz zum Kartenfestival gegen Gündelbach am Gründonnerstag zückte der sehr gut leitende Schiedsrichter Heiko Panhölzl (Bauerbach) gestern erstmals in der 43. Minute den gelben Karton – zeigte ihn dann allerdings nach einem Gerangel gleichzeitig Sersheims Stefan Schmid und Bissingens Nebih Kadrija.

Spielertrainer Kussmaul fand schon während der ersten Halbzeit, aber auch noch einmal in der Pause deutliche Worte: „Vor allem in den ersten 25 Minuten hat bei uns die Ordnung gefehlt.“ Nach dem Seitenwechsel zeigte sich seine Elf wesentlich besser sortiert. „Wir haben kaum noch Chancen zugelassen“, freut sich Kussmaul. „Dieses Mal war es eine kämpferisch und spielerisch starke Leistung.“ Den Siegtreffer erzielte Franco Antonaci eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff. Er musste nach Vorarbeit von Marco Aprigliano in der Mitte nur noch abstauben.






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