Donnerstag, 24. Mai 2012

Jens Peters kehrt zum CEV zurück




Jens Peters kehrt zum CEV zurück
Herren des Club an der Enz starten am Sonntag in die zweite Hälfte der Saison

Vaihingen (ev) – Drei Spiele hat der Club an der Enz Vaihingen in der zweiten Hockey-Verbandsliga bereits bestritten. Am Sonntag (26. April) geht die Feldrunde weiter. Mit einem Rückkehrer: Jens Peters nimmt seinen Schläger wieder für die Vaihinger in die Hände.

Vaihingen. Vor der Hockey-Hallenrunde haben Daniel Mayr und Ludwig Schmid das Traineramt beim Club an der Enz übernommen. Die restliche Feldrunde ist ihre erste in der neuen Position. „Es ist ganz anderes als in der Halle“, gesteht Daniel Mayr. Plötzlich müssen er und Schmid elf statt fünf Spieler koordinieren und plötzlich sind auch viel mehr Spieler im Training. Sieben Spieler der Jugend A dürfen in der Feldsaison auch bei den Aktiven mitspielen und besuchen fleißig die
Trainingseinheiten. Überhaupt ist Mayr überrascht vom Besuch der Übungsstunden. „Das ist einfach super. Wir können im Training auf dem Großfeld spielen“, schwärmt der Trainer.

Der Fleiß macht sich auch konditionell bemerkbar. Der professionelle Athletiktrainer Jochen Neff wurde erneut extra für die Konditionseinheiten engagiert. „Die Spieler, die da dabei waren, haben auf jeden Fall Vorteile. Sie sind viel schneller geworden“, erzählt Mayr, der noch eine gute Nachricht parat hat. Jens Peters ist nach Vaihingen zurückgekehrt. Er wechselte vor rund einem Jahr zum Bundesligisten HC Ludwigsburg. Weil sei Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) allerdings viel Zeit in Anspruch nimmt, kehrt er nun zurück. Bei allen Spielen kann er nicht teilnehmen, „aber wenn er da ist, ist er auf jeden Fall eine Verstärkung“, meint Mayr.

Simon Weimar kann in der Feldsaison nicht trainieren, da er bei Bundeswehr ist. Auch Jan-Michael Zeeb steigt wegen seiner Meisterprüfung erst jetzt wieder ins Training ein. Er ist trotzdem der neue Spielführer, da Ludwig Schmid die Aufgabe als Trainer nicht mehr ausführen wollte.

Insgesamt sei die Mannschaft gut aufgestellt, nur eines wurmt den Trainer: die Spielpraxis. In der Hallenrunde gab es nur Spieltage und keine regelmäßigen Einsätze. Auch in der Vorbereitung kamen keine Testspiele zustande. „Die Spielpraxis fehlt uns auf jeden Fall.“

Vor der Saison war das Ziel der Hockeyherren ein Platz im Mittelfeld. Mayr schraubt es nach oben: „Es wäre toll unter die ersten drei zu kommen.“ Genau auf diesem Platz liegt der CEV momentan. Zwei der drei Spiele, die bereits im Herbst, in der ersten Hälfte der Feldsaison ausgetragen worden sind, hat Vaihingen gewonnen, eins verloren. Am Sonntag (26. April) ist ab 11 Uhr der Tabellenführer HC Tübingen zu Gast auf dem Sportplatz beim Stromberg-Gymnasium. Allerdings haben die Tübinger schon fünf Spiele bestritten. „Wenn wir das Spiel gewinnen, sind wir auf jeden Fall oben mit dabei“, sagt Daniel Mayr. Und wenn nicht, müsse man mal schauen. Die Mannschaft sei jung. Der Altersdurchschnitt liege unter 20 Jahren.

 Weil die Mannschaft so jung ist und vor allem weil es viele schnelle Spieler gibt, stellen Mayr und Schmid das System der Herren um. Statt einem 4-4-2 gibt es nun ein 4-4-3 „Wir wollen unsere Schnelligkeit ja nutzen.“




Seitenanfang