Donnerstag, 24. Mai 2012

SVH-Trainer Achim Glückler wechselt nicht




Fußball, Kreisliga B5
SVH-Trainer Achim Glückler wechselt nicht

Horrheim (kor) – Horrheims Trainer Achim Glückler (Fußball-Kreisliga B 5) kehrt nicht zu seinem Heimatverein zurück. Der 44 Jahre alte Ex-Profi erteilte dem FV Lienzingen eine Absage. Stattdessen will Glückler mindestens noch ein Jahr in Horr-heim bleiben.

Rechtzeitig zu seinem Abschied als Vereinsvorsitzender hätte Marcus Schrenk gerne den neuen Trainer des FV Lienzingen präsentiert. Trotz der teils beschwerlichen Suche hoffte er, nicht einfach irgendeinen Nachfolger für Imam Özalp zu finden. Immer wieder sei er bei der Suche auf Achim Glückler angesprochen worden, verrät Schrenk.

Doch Wunschkandidat Glückler, der es einst von Lienzingen aus bis in die Meistermannschaft des VfB Stuttgart geschafft hatte, entschied sich dafür, beim SV Horrheim zu bleiben. Noch als Spielertrainer war der 44-Jährige in seinem ersten Trainerjahr bei Horrheim in die unterste Liga abgestiegen. Dann ging es unter Glückler zurück in die B-Liga, wo es für den Verein im Falle eines günstigen Saisonverlaufs hinter dem SV Iptingen und dem TSV Großglattbach noch zum dritten Tabellenplatz reichen könnte. Im nächsten Jahr könne die junge Horrheimer Mannschaft womöglich noch einen Schritt nach vorne machen. Insofern sei es für ihn reizvoll, weiterzumachen. Glückler gibt sich alle Mühe, seine Entscheidung als eine Entscheidung für Horrheim zu verkaufen, nicht als eine gegen seinen Heimatverein Lienzingen, der ebenfalls in der B-Liga spielt. Auch die Lienzinger seien bereit etwas zu bewegen, versichert Glückler.

„Die Vorgehensweise und die Planung beim FVL klangen auch reizvoll.“ Ohnehin wisse man nie, welches Potenzial noch in einer Mannschaft schlummere. Solchen verbalen Streicheleinheiten lässt Glückler dann aber noch eine präzise Aussage folgen. „Der Glaube, dass etwas zu bewegen sein könnte, war bei Horrheim am Ende doch größer als bei Lienzingen.“

Auf die Frage, ob er nicht eine Entscheidung des Herzens hätte treffen können, sagt Glückler: „Das hätte ich auch machen können, wobei es ja nicht so ist, dass mein Herz inzwischen nicht auch an Horrheim hängt.“ Um die Faschingszeit verhandelte Glückler mit Lienzingen, gab dem FVL dann aber doch eine Absage und seinen Horrheimern Mitte März eine Zusage.

Wo er sonst im Gespräch war, möchte Glückler nicht verraten. Es sei aber falsch, dass er sich beim SV Sternenfels ins Gespräch gebracht habe. Umgekehrt habe der SVS auch nicht Kontakt zu ihm aufgenommen gehabt. Sehr gefragt, sei er aber immer wieder im Pforzheimer Raum, so Glückler. Vielleicht werde Lienzingen ja irgendwann seine letzte Trainer-Station sein, sagt das Mitglied der VfB-Traditionsmannschaft.




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