Donnerstag, 24. Mai 2012

Köszeger zu Besuch




Ferenc Preininger, Wilfried Nestle und Heinz Kälberer im Gespräch. Foto: pv
Ferenc Preininger, Wilfried Nestle und Heinz Kälberer im Gesprüäch. Foto: pv

Vaihingen (pv). Zum 36. Vaihinger Straßenfest reiste eine große Delegation der Partnerstadt Köszeg an. Neben Vertretern aus Rathaus und Politik kamen die Weinkönigin mit ihren Weinfreundinnen, Vertreter der Köszeger Feuerwehr und die Schlagfedergruppe Ataru Taiko.
 Seit vielen Jahren besucht eine Delegation der ungarischen Partnerstadt das Vaihinger Straßenfest. Fast jedes Jahr tritt eine andere musikalische oder künstlerische Gruppe auf der Hauptbühne am Marktplatz auf. In diesem Jahr kam eine elfköpfige Schlagfedergruppe. Sie sind in Ungarn schon fast berühmt und trommeln lautstark und rhythmisch auf selbstgebauten japanischen Schlaginstrumenten. „Ataru“ bezeichnet dabei die Trommelgruppe, „Taiko“ steht für die Art und Weise des Schlagens.
Mit ihrem Auftritt zur Eröffnung des Straßenfestes hinterließen sie bereits den Wunsch, mehr hören und sehen zu wollen. Ihr zweiter Auftritt am Sonntagnachmittag lockte zahlreiche Besucher an. Oberbürgermeister Gerd Maisch ist erstaunt über die Vielfalt an engagierten Vereinen und Initiativen in Köszeg. Die Jugendlichen wurden bei Gastfamilien untergebracht und fühlten sich hier sehr wohl. Ein Wiedersehen ist nicht auszuschließen.
Traditionell begrüßte Oberbürgermeister Maisch am Samstagvormittag die Gäste im Vaihinger Rathaus. Beim Empfang gab es zum ersten Mal einen Stadtsekt anstelle des üblichen Stadtweines. OB Maisch bedankte sich bei der Delegation für den Besuch. „Es ist mir immer wieder eine Freude, so viele Gäste aus Köszeg begrüßen zu dürfen.“ Der Köszeger Bürgermeister Laszlo Huber, der zurzeit mitten im Wahlkampf steckt, bedankte sich für die Einladung. Unter der Delegation befand sich auch Ferenc Preininger mit seiner Frau. Der ehemalige Bürgermeister von Köszeg ist nun Stadtrat. Heinz Kälberer, Oberbürgermeister i. R., sowie Bürgermeister Wilfried Nestle nahmen ebenfalls am Empfang teil. Die Weinfreundinnen und die Weinkönigin präsentierten sich in ihren klassischen Gewändern.
Nach dem Mittagessen ging es weiter zum Canadierrennen. Die Feuerwehr sowie die Trommler bestiegen je ein Boot und erkämpften sich den 6. beziehungsweise 12. Platz in der Wertung der Betriebsmannschaften. Die städtische Mannschaft konnte ihren Titel nicht verteidigen. Mit derselben Zeit aus dem Vorjahr, 8:11 min, erreichten sie Platz 4.
Die Weinfreundinnen verköstigten währenddessen Gäste aus Nah und Fern an ihrem Stand im Weindorf. Neben einer Auswahl an ungarischen Weinen, konnten die Besucher Schmalzbrote genießen. Auch am Abend blieb hier keine Kehle trocken.
Am Sonntagvormittag erhielten die Gäste eine Führung durch das Schloss Kaltenstein. Nebst der historischen Vorgeschichte erklärte Klaus Wolf vom CJD-Jugenddorf auch die Einrichtungen, so die Kantine und die Werkstätten, des Christlichen Jugenddorfwerkes Deutschlands.
Der Nachmittag stand ganz im Zeichen Gündelbachs. Nach dem Mittagessen im „Kachelofa“ lud Ortsvorsteher Thomas Fritzlar zum Stadtteilrundgang ein. Die Gäste erhielten einen Überblick der be-deutende Gebäude, darunter das selbsterrichtete Jugendhaus, das Gündelbacher Rathaus und die Kirche. Als Überraschung heizten die Landfrauen das Backhaus an und reichten frische Laugenbrötchen und Zwiebelkuchen. Zu schnell ging das Wochenende vorbei und die Köszeger Delegation wurde am Montagmorgen von Oberbürgermeister Maisch, Bürgermeister Nestle, Vertretern der Stadtverwaltung, Gastgebern und Freunden verabschiedet.
Die Wartezeit bis zu einem Wiedersehen ist jedoch nicht lang. Bereits in wenigen Wochen, vom 24. bis 26. September, reist eine Vaihinger Delegation zum Weinlesefest.




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