Samstag, 19. April 2014

VKZ-Sommerrätsel




Blick auf Enzweihingen. Foto: Bögel
Blick auf Enzweihingen. Foto: Bögel

Enzweihingen (ub). In der zehnten Folge des VKZ-Sommerrätsels sind wir in Enzweihingen zu Gast. Neun Fragen sind dieses Mal zu beantworten.
 Dafür gibt es auch einen attraktiven Preis: Die Metzgerei Flurer in der Rieter Straße hat einen Einkaufsgutschein im Wert von 25 Euro zur Verfügung gestellt.
Um ein bisschen in die Geschichte von Enzweihingen einzutauchen, blättern wir im Buch zur Ortsgeschichte. Hier sticht das Kapitel im Jahr vor der Eingemeindung ins Auge. Bei der Neudeckung des Turmhelms der Martinskirche im September 1969 wurden, wie bei früheren Gelgenheiten, wieder verschiedene Dokumente mit Informationen für nachfolgende Generationen in den Turmknauf eingelegt. Die Gemeinde hatte damals 3211 Einwohner; die Bevölkerung wuchs jährlich um etwa zwei Prozent. Die Markungsfläche umfasste 1448 Hektar. Davon entfielen 120 Hektar auf Bauland und Verkehrsflächen, 936 Hektar auf Ackerland, 133 Hektar auf Wald, 191 Hektar auf Wiesen, Obstwiesen und Weiden, 18 Hektar auf Weinberge, 38 Hektar auf Öd- und Unland und 12 Hektar auf Gewässer. Seit 1960 waren 19 landwirtschaftliche Aussiedlerhöfe gebaut worden. Neues Bauland wurde nach der Bebauung der Brunnenhalde ab Ende der sechziger Jahre im Hörnle, in der Steine und im kleinen Täle erschlossen, im Vogelsang war eine Erweiterung geplant.
Durch das Bevölkerungswachstum, die Einführung des neunten Schuljahrs und den Zusammenschluss Enzweihingens und Oberriexingens zu einer Nachbarschaftshauptschule mit Sitz in Enzweihingen war das Schulhaus bereits wieder zu klein geworden. Im Herbst 1969 begann man daher mit dem Bau eines neuen Hauptschulgebäudes, das im Spätherbst 1971 bezogen wurde. Der Schulbau aus den fünfziger Jahren ist seither den Grundschülern vorbehalten. Der heutige Schulleiter heißt Heinz Albrecht. Im evangelischen Kindergarten im Aile wurde im Mai 1967 ein Erweiterungsbau mit einem dritten Gruppenraum und einer Wohnung im Obergeschoss in Betrieb genommen. Der zweigruppige katholische Kindergarten in der Steinestraße neben der in den sechziger Jahren erbauten katholischen Kirche wurde 1968 eröffnet. Eine neue Friedhofskapelle errichtete die Gemeinde im Jahr 1962. In ihr wird der Gefallenen beider Weltkriege gedacht, deren Namen auf großen Tafeln an den rückwärtigen Wänden verzeichnet sind.
Mitte der sechziger Jahre wurde die schon damals viel befahrene B 10 von der Neumühle bis zur Pulverdinger Steige auf vier Spuren erweitert und die Fußgängerunterführung an der Querung der Vaihinger Straße gebaut. Die Busverbindungen waren vergleichsweise gut. Die Württembergische Eisenbahngesellschaft unterhielt bereits seit 1949 eine Linie von Vaihingen über Enzweihingen nach Oberriexingen. Seit 1947 verkehrten Busse der Firma Seiz von Vaihingen nach Stuttgart-Feuerbach. Die Strecke von Vaihingen über Enzweihingen ins Strudelbachtal wurde von Postbussen bedient.
In acht Enzweihinger Betrieben gab es 1111 gewerbliche Arbeitsplätze: 656 bei der Firma Blum, 146 bei den Vereinigten Farben- und Lackfabriken im Rieter Tal, 140 bei der Pappenfabrik August Krempel Söhne, 70 bei Erhard & Spiess, 61 bei der Firma Pekaso, 19 bei der Firma Kölle, 12 im Sägewerk Schweizerhof und 8 in der Ziegelei Trostel.
Neben den kirchlichen bestanden sechs weltliche Vereine: Der Liederkranz, der Turn- und Sportverein, der Kleintierzüchterverein, der Obst- und Gartenbauverein, der Schützenverein und die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins. Der Kleintierzüchterverein und der Schützenverein hatten im Jahr zuvor ihre Vereinsheime bezogen. Die dem TSV gehörende Turnhalle war bereits im August 1950 eingeweiht worden. Auch den Sportplatz an der Enz hatte hauptsächlich der TSV hergerichtet.
Chef der Verwaltung und Vorsitzender des achtköpfigen Gemeinderats war Bürgermeister Max Stärk. Die Gemeinde beschäftigte außerdem einen Gemeindeamtmann, einen Kassenverwalter, zwei Inspektorenanwärter, zwei Schreibkräfte, einen Amtsboten und einen Feldhüter. Enzweihingen hatte keine Schulden, sondern brachte bei der Eingemeindung nach Vaihingen sogar ein Guthaben mit.

Enzweihingen (ub). Neun Fragen sind heute über Enzweihingen zu beantworten. Wer das richtige Lösungswort herausbekommt, hat die Chance, einen Gutschein über 25 Euro von der Metzgerei Flurer zu gewinnen.

Frage 1: Wie heißt der Ortsvorsteher von Enzweihingen? Vom Vornamen brauchen wir den zweiten Buchstaben.Frage 2: Wie ist der Name des letzten Bürgermeisters von Enzweihingen, der von 1952 bis 1970 regierte? Vom Vornamen wird der erste Buchstabe benötigt.Frage 3: Wie heißt der Hof, der seit 1871 der Familie von Neurath gehörte und die dort 1926 eine Jugendstilvilla errichtete? Hier brauchen wir den fünften Buchstaben.Frage 4: Wie heißt der Schulleiter der Enzweihinger Werkrealschule? Vom Nachnamen brauchen wir den ersten Buchstaben.Frage 5: Wie heißt das Gebäude, das mitten in Enzweihingen im Jahr 1991 gebaut wurde? Hier parken nicht nur Autos, sondern es werden auch Feste gefeiert. Der siebte Buchstabe wird gebraucht.Frage 6: Wie heißt der evangelische Pfarrer von Enzweihingen? Vom Nachnamen brauchen die Ratefreunde den dritten Buchstaben.Frage 7: Wie heißt die Sammelkläranlage am Ortsrand von Enzweihingen? Der vierte Buchstabe wird gebraucht.Frage 8: Wie heißt der langjährige Dirigent des Liederkranzes Enzweihingen? Vom Nachnamen brauchen wir den letzten Buchstaben.Frage 9: In welcher Straße befindet sich die Enzweihinger Feuerwehr? Von der Lösung brauchen wir den zehnten Buchstaben.Einsendungen bis Dienstag um 12 Uhr an die VKZ-Redaktion, Marktplatz 15 in 71665 Vaihingen (Namen und Adresse nicht vergessen). Per Fax: 0 70 42 / 919-99 oder per E-Mail: info@vkz.de.




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