Donnerstag, 24. Mai 2012

Neuer Pfarrer für Riet


Dekan Leins, Pfarrer Eberhard Theilig und Kurt Welz vom Kirchengemeinderat. Foto: p
Dekan Leins, Pfarrer Eberhard Theilig und Kurt Welz vom Kirchengemeinderat. Foto: p

Riet (p) – Im Gottesdienst am letzten Sonntag in der Stephanuskirche in Riet setzte Dekan Hartmut Leins Pfarrer Eberhard Theilig, Hochdorf, als künftigen Seelsorger der Rieter Gemeinde ein.
 Die dortige Pfarrstelle wird nach dem Wegzug von Pfarrer Michael Kröner auf Grund der Sparbeschlüsse der württembergischen Landeskirche nicht mehr wiederbesetzt, sondern im Rahmen des neu gebildeten Pfarramtes Hochdorf-Riet betreut (die VKZ berichtete). Dessen Sitz ist in Hochdorf, wo der 51-jährige Eberhard Theilig bereit seit 1995 als Pfarrer wirkt.
Die seit dem 16. Jahrhundert bestehende Rieter Gemeinde hatte angesichts ihrer verhältnismäßig kleinen Gemeindegliederzahl – zurzeit rund 515 - in ihrer Geschichte meist keine eigene Pfarrstelle. Bis 1993 war sie Filialgemeinde von Eberdingen. Um so größer war die Freude im kleinsten Vaihinger Stadtteil, dass in dem 1995 errichteten Pfarrhaus ein eigener Pfarrer lebte.
 Der Dekan ermutigte die Gottesdienstbesucher: „Zusammen gelegt werden die beiden Pfarrämter Riet und Hochdorf. Ihre selbständige Kirchengemeinde bleibt erhalten. Sie haben weiterhin einen eigenen Kirchengemeinderat, eine Kirchenpflege, ein Gemeindehaus, ein Pfarramtsbüro. Sie haben engagierte geschätzte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir haben gemeinsam den Schatz des Evangeliums, aus dem wir schöpfen und den wir weitergeben.“
Leins dankte den Kirchengemeinderäten der beiden Gemeinden: „Sie haben frühzeitig vorausgedacht und gute Regelungen für den gemeinsamen Weg erarbeitet. Die bringen Änderungen in Riet und in Hochdorf. Aber beide Gemeinden haben sich vorgenommen, auf Augenhöhe zusammenzuwirken. Das ist wichtig.“ Pfarrer Theilig brachte in seiner Predigt zum Ausdruck, wie wichtig es ist, den Weg des Glaubens gemeinsam zu gehen. Der Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Kurt Welz, hieß den künftigen Gemeindepfarrer willkommen und überreichte ihm verschiedene symbolische Gaben – etwa Wandersocken, „weil er sich künftig oft auf die Socken von Hochdorf nach Riet machen muss“ und kleine Senfsamenkörner, „weil wir künftig gemeinsam das Evangelium aussäen wollen“.


Seitenanfang