Donnerstag, 24. Mai 2012

Deutsche Riesen in Enzweihingen


Die Offiziellen mit Deutschen Riesen. Foto: Elsässer
Die Offiziellen mit Deutschen Riesen. Foto: Elsässer

Enzweihingen (elf) – Ihre endgültige Größe haben sie noch nicht erreicht, doch prächtige Exemplare sind sie schon auf alle Fälle – die Deutschen Riesen, die am vergangenen Wochenende bei der Riesen-Club-Jungtierschau beim Kleintierzuchtverein Enzweihingen ausgestellt wurden.
Bei den Deutschen Riesen handelt es sich um die Königsklasse der Kaninchen. Die Riesenkaninchen haben ein Mindestgewicht von sieben bis maximal 11,5 Kilogramm. Die in Enzweihingen ausgestellten Jungtiere wurden allesamt zwischen Januar und April geboren, denn bei einer Jungtierschau dürfen die Deutschen Riesen nicht älter als acht Monate alt sein. Insgesamt 78 Tiere des Riesenclubs Württemberg-Hohenzollern waren in der Ausstellung zu sehen, sechs davon stellte Christa Jaus von den Enzweihinger Kleintierzüchtern aus. Gemeinsam mit ihrem Mann Hans hat sie die Ausstellung geleitet.
Albrecht Kinzinger, Vorsitzender des Enzweihinger Kleintierzuchtvereins, bezeichnete es als „große Ehre“, dass die Jungtierschau des Riesenclubs im Vaihinger Teilort stattfinden konnte. Ortsvorsteher Eduard Aldinger lobte es, dass der Kleintierzuchtverein auch bereit sei, eine solche Veranstaltung durchzuführen.
Ulrich Hartmann, Vorsitzender des Landesverbands der Rassekaninchenzüchter Württemberg-Hohenzollern, brachte seine Verbundenheit zum Riesenclub zum Ausdruck, den er als Vorzeigeclub bezeichnete. „Der Deutsche Riesenclub hat sich in den letzten Jahren mit viel Elan dieser Rasse verschrieben“, hob Hartmann hervor und bedankte sich beim Riesenclub-Vorsitzenden Jürgen Walz aus Bittenfeld für dessen Arbeit.
Bereits vor der offiziellen Eröffnung der Jungtierschau hatten die Preisrichter Peter Grosch und Philipp Schaudt alle Hände voll zu tun. Sie inspizierten die Riesenkaninchen und bewerteten sie anschließend. Zur gleichen Zeit gab es einen Vortrag über Kaninchenfutter und -krankheiten. Die Tiere hatten mitunter eine lange Reise hinter sich, denn die Teilnehmer kamen aus ganz Württemberg und reisten zum Beispiel auch aus Rottenburg, Schwäbisch Gmünd und von der Schwäbischen Alb an. Mehr als drei Stunden dauerte es, bis die Preisrichter ihre Bewertung abgegeben hatten. Einen der Pokale spendierte übrigens Ortsvorsteher Eduard Aldinger.


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