Donnerstag, 24. Mai 2012

Sporthalle wird saniert






Die Sachsenheimer Sporthalle. Foto: Arning
Die Sachsenheimer Sporthalle. Foto: Arning

Sachsenheim (aa). Der Grundsatzbeschluss des Gemeinderates steht: Die Sporthalle in Großsachsenheim soll im kommenden Jahr mit einem Kostenaufwand von 1,7 Millionen Euro saniert werden. Die Halle muss von April bis mindestens Oktober 2010 komplett geschlossen werden. Für die Nutzer wird jetzt nach „flexiblen Übergangslösungen“ gesucht.
Die Sache pressiert! Will die Stadt die bereits zugesagten Mittel der Sportförderung – immerhin 361000 Euro – nicht verlieren, muss bis April 2010 mit den Umbauarbeiten begonnen werden. So die Information von Bürgermeister Horst Fiedler im Gemeinderat. Die Stadträte waren etwas überrascht von der Geschwindigkeit, mit der das neue Großprojekt angepackt werden soll. Doch man dürfe die Sanierung mit Blick auf die kommenden mageren Jahre nicht auf die lange Bank schieben, vergleichbar günstige Veraussetzungen bekomme man so schnell nicht mehr, ist die Einschätzung des Bürgermeisters. Im Zuge der Haushaltsberatungen soll jedoch noch abgewogen werden, ob das Projekt wie vorgesehen finanziert werden kann. Beauftragt mit der Planung wurde das Büro KMB in Ludwigsburg.
 Die dreifeldrige Sporthalle im Schul- und Freizeitzentrum Großsachsenheim wurde im Jahr 1973 in Betrieb genommen. Als größte Hallensportstätte im gesamten Stadtgebiet besitzt sie zentrale Bedeutung für den Schul- und Vereinssport. Das Foyer wurde 2001 wesentlich erweitert. 2002 wurde das erste Drittel der Sanitär- und Umkleidebereiche bereits modernisiert. Jetzt stehen grundlegende Instandsetzungs- beziehungsweise Modernisierungsmaßnahmen, insbesondere erhebliche Brandschutzauflagen an. Die veraltete Lüftungsanlage wird durch eine energiesparende Anlage mit Wärmerückgewinnung umgerüstet und mit weiteren Lüftungskanälen – insbesondere Abluftkanälen – ausgestattet. Außerdem ist vorgesehen, das komplette Flachdach über dem niederen Hallenteil (Umkleidebereiche) komplett instandzusetzen, die massive Außenfassade mit Waschbetonoberfläche kosmetisch aufzufrischen und zu streichen, beide brennbaren Trennwandbehänge gegen schwer entflammbare Behänge aus Kunstleder (mit schallverbessernder Oberfläche) auszutauschen, beide Hallengiebelwände mit neuen Prallwandmatten auszustatten sowie die Umkleide- und Sanitärbereiche in Teil „A“ und „C“ entsprechend zu modernisieren.


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